Es gibt Musik, die für mich perfekt zu gewissen Aktivitäten passt: Lady Gaga nach und vor einem Schultag, der die Konsistenz von Kaugummi annimmt. Crystal Castles beim Aufräumen oder Putzen. Frauenarzt & Manny Marc als Pflichtprogramm vor (internen)Jahrgangsfeten. Gisbert zu Knyphausen beim Nicht-Einschlafen-Können.

Letztes Wochenende hat sich dann auch Fenech-Soler in diese Liste eingereiht. Wenn man nachts nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag alleine im Auto sitzt und nach Hause fährt, der Rücken vom Stehen und die Füße vom vielen Laufen schmerzen, man das unerträgliche Gedudele der einprogrammierten Radiosender nicht mehr ertragen kann, der Hunger sich bemerkbar macht und man eigentlich nur noch ins eigene Bett fallen will. Genau an diesem Punkt können einem die drei symphatischen Briten nochmal ein wenig Vitalität einhauchen.

Und falls ihr euch mal nicht in dieser Situation befindet: Fenech-Soler ist auch absolut tanzbar. Also dreht die Boxen auf und genießt – sowohl akustisch als auch visuell, denn das Video ist absolut sehenswert.

Die Königin, die sie alle vereint.

Schmerzlich tief sitzt noch immer die Banalität der Alliteration “Café Chaos”, die gemütliche kleine Kaffeeküche inkl Sitzgelegenheiten mit Terasse im B-Trakt des Adolf Reichwein-Campus der Uni Siegen. Alte AStA- und Antifa-Plakate, Spuckis auf Wänden und Möbeln, unvollständige Regale mit unvollständigen Schachspielen und ein Haufen Kram, quasi der Traum eines jeden Messis. In dieser Umgebung treiben sie sich also rum; Die AStA-Feen, die Antifas, die hippen Geisteswissenschaftler und die grüne Birkenstock-Brut, in friedlicher Eintracht, alle zusammen. Ich meine, die Verknüpfungen sind ja auch da, schauen wir uns doch nur mal Birgit an.
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Es sind diese Nächte, die einem den Atem rauben. Die Nächte, in denen der Himmel von Sternen übersät ist, die Luft sich gleich einer wärmenden Decke um den eigenen Körper wickelt und der Geruch von Freiheit das unaufdringlichste Parfum ist, was die Welt in diesem Moment zu bieten hat.

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Meine freie Zeit verbrachte ich in letzter Zeit unglaublich sinn- und stilvoll, muss ich zugeben. Neulich Abend irgendwann, es wird eine laue Sommernacht gewesen sein. Die Straße war noch warm vom hitzigen Tagestreiben, die Pflanzen rochen angenehm, irgendwo feierten Menschen die gute Zeit und grillten. Grillen unterlegten die Harmonie. Die Luft war anregend, verleitete zu poetischen Ergüssen. Die weiche Haut einer geliebten Person unter meinen Fingerspitzen, ihr sommerlicher Duft in meiner Nase, hinterließ mich schwärmend, von Schmetterlingen und Regenbogen träumend. Und im Fernsehn lief Jackass. Der Film.
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Schubladen. Ich weiß, eine heikle Sache, aber nach 6 Semestern Universität und einer Menge vergeudeter Zeit in Mensa, Bistro etc. kann man zumindest gewisse Archetypen erkennen. Unter “Uni-Archetypen” versuche ich pro Eintrag einen Typus näher zu erörtern, zu klassifizieren oder ganz einfach vorzustellen. Und bedenke: Du und Ich, wir sind sicherlich irgendwo mit drin.

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