Monat: Juli, 2009

Ich sitze in einer kleinen Bar am Santa Monica Boulevard und mein Anzug hat die intensive Tabaknote, die in der Luft hängt, bereits angenommen. Meinen Fedora geneigt ins Gesicht gezogen und meinen Blick im Cognacglas versenkt, grübel ich über den Tumult in meinem Kopf nach, während die Jukebox leise vor sich hinspielt. Der dicke Wirt mit der schwarzen Weste und dem weißen Hemd putzt gedankenverloren seine Gläser, während die abgehalfterten Arbeiter am Tresen ihr Gespräch mit einem resigniertem Kopfnicken beenden und der Qualm das Zwielicht der Lampen weiter verdunkelt.  Ich zünde mir eine Zigarette an, ohne Filter, ohne Skrupel. Den neugeborenen Vorsatz ihnen zu entsagen über die Reling geworfen. Meine Hand hebt sich,  denn mein Glas war erneut fast leer. Doch auf einmal wird die Jukebox lauter, eine neue Scheibe wird reingelegt und diese unglaublich schöne Frau betritt die Bar…

It started with a kiss….

Jannis zieht wieder nach Siegen, wenn er denn angenommen wird. Hat sich sehr früh drum gekümmert. Nämlich gar nicht. “Am 3.8. wird sich das entscheiden.” Naja, nein. Da wird er erst anrufen und fragen. Aber man soll ja immer optimistisch sein. Also gehe ich davon aus, dass es klappt. Die Wohung hat er schon und einen Job auch, wieso sollte die Schule ihn also ablehnen? Auch wenn die Wohung in Warendorf echt schön ist. Wir freuen uns alle auf ihn!
Ich hab in meinem Leben (auch) mal ein bisschen aufgeräumt und werde Samstag Morgen anfangen mit meiner Besten mein Zimmer zu streichen, bevor wir zu Jannis gehen und ihm beim Umzug helfen. Welche Farben, weiß ich noch nicht genau, falls also jemand noch ganz schnell gute Vorschläge hat..her damit! (: Ich dachte an Grün. (Chris und meine Schwester waren auch dafür) Aber vermutlich muss ich spontan entscheiden und nehme Pink oder was, worüber ich mich später tierisch ärgere : D Mal sehen.

Achja, für alle die es noch nicht wussten:
Chris ist/wird alt.
Ich wollte ja eigentlich einen Pinguin besorgen, weil man den dann Mozart hätte nennen können. Aber es gab von mir schon mal ein Haustier (Friedrich) außerdem ist es nicht einfach einen aufzutreiben. Also muss ich mir noch was anderes überlegen. Geschenke gibts schließlich nie pünktlich, nicht wahr (;



Ich steh auf für(!) dich. Alles gute zum Geburtstag. Hure! (:


Und hier gibt es noch die Musik zur Überschrift.

Großartig, Kinder, großartig! Dieses feine Stück Musik, zusammenklamüsert und aus dem Web gefischt, nur für euch. Mein Kopf ist Matsch vom Arbeiten, bis gerade. Und jetzt gleiiich irgendwann leg ich mich gediegen ins Bettchen und schlaf dann friedlich ein. Zuhöchst kamelös, wie ich so durch die Wüste des Webs trab und meine plitschplatschprallen Wasserbuckel vor sich hinwubbern. Wer mag Teil meiner kleinen Karawane werden? (Dies ist etwas losgelöst vom übrigen Inhalt zu betrachten. Geb ich offen zu. Eventuell auch losgelöst von jeglichen Realitätsansprüchen)

Und noch ein Lied für Nachts. Die Idee ist übrigens von Sumi geklaut, die ihr in unserer Blogroll findet (oder wenn ihr mutig  auf ihren Namen klickt, den ich geschickt für euch verlinkt hab). Daaa irgendwo auf ihrem hübschen Blog – den Artikel selbst rauszusuchen, dafür bin ich nun wirklich zu faul um 05:00 Uhr Morgens – gibt es einen Eintrag mit Nachtmusik. Und die beiden Teile hier sind für mich sehr wichtig, wenn es um Nachtmusik geht.

Desweiteren grüß ich an dieser frühmorgendlichen Stelle Melli, die tapfer meine Anwesenheit im ICQ erträgt. Bist tapfer. Weißte, ne? :D

…verspricht die Packung inkl. ikonisiertem Mundsymbol. Kamilostad heißt das Linderung versprechende Gel und es hat auf der ganzen Linie enttäuscht. Aber fangen wir mal von vorne an.

Mittwoch war ich in der Siegener “Lokaldisco” Meyer, habe mich prächtig amüsiert und getanzt und gemosht was das Zeug hielt. An die letzte Stunde erinnere ich mich alkoholbedingt leider nur sehr sporadisch, aber das mir irgendein Kerl aus einem Versehen heraus den Ellenbogen ins Gesicht gemeißelt hat, das blieb mir doch recht gut in Erinnerung.  Folge war, dass sich meine Schneidezähne ziemlich tief ins Lippenfleisch gebissen haben und ich am nächsten Morgen Dolly Buster verdammt ähnlich sah.

Und bis heute ist das alles nochmal dicker, roter, fieser geworden und ich werde mich jetzt ins Krankenhaus in die Mund/Gesichts/Kiefer-Chirurgie begeben …

tbc….

14:40:  Ich bin zurück, nach einer unendlichen Stunde im Wartezimmer, gepeinigt von Kopfschmerzen und Übelkeit, wurde ich zu einem sehr charmanten, libanesischen Arzt durchgelassen, jung und seriös,  besser als die Notfallärzte, die einem sonst welche Gifte verschreiben, bloß weil sie Nachtschicht und schlechte Laune haben, weil ihr Koks zu Hause auf dem Nachttisch vergessen wurde. Diagnose (wie ich sie rekonstruiere): Innerorale Infektion der Mundschleimhaut, synchron. Heißt für mich ne dicke Packung Kamillenteelösung zum spülen, Chlorhexamed zum spülen, ne gelbe, seltsame Paste zum einmassieren und eine Packung Ibu”Gottbinichfrohdasessiegibt”profen. Das klingt nach ner Schlemmermahlzeit vom feinsten und die Kur beginnt sofort. Die Klausur, die ich wegen dem Scheiß verpasst habe, muss ich hoffentlich erst im September nachschreiben.

Ein Gutes hat das ganze Dilemma jedoch: Der Arzt hat nebenbei festgestellt, dass mein Gebiss noch immer tip top ist und das meine Weißheitszähne allesamt Platz haben und niemals aus Mangel an jenem rausmüssen.

Danke für die gute Besserung kasumi :)

Auf bald!!

Matthias

Das Dings hat keinen konkreten Arbeitstitel…war mal eine 20-Minuten-Arbeit für einen kleinen Schreibwettbewerb. Vielleicht schreib ich ihn mal “slambar” um. Dafür müsst ich ein paar Sätze aufdröseln, ein paar Sachen prägnanter machen und das Ganze ein wenig raffen. Beim letzten Versuch hab ich, glaube ich, sechs Minuten für den Vortrag gebraucht. Das ist noch zu viieeel. Zu mal ich da schnell gelesen hab.

Ich gehe durch die Straßen, das Dunkeldämmerlicht der Straßenlaternen flackert und die düsteren Wohnzimmer-Stehlampen von IKEA, welche durch die ungeputzten Scheiben und durch schwere Vorhänge auf die Gassen meiner Stadt strahlen, geben mir ein merkwürdiges Gefühl zwischen Behaglichkeit durch Zivilisation, städtische Schönheit und den Hass auf das ewigwährende, nie wandelnde Spießertum. (weiterlesen…)