
Mein Gehirn hisst weiße Flagge,
ich wähne mich in güldener Verzückung,
mein Geiste stets auf der Suche ist, auf Suche ist.
Es lächelt nur der seeligdumme Esel schlicht,
es geht nur ein Gefangener der Welt
so hart mit sich selbst ins härteste Gericht.
Mein Oberkörper bar von Kleidung, tanze
und frohlocke ich, schweb unbedacht
über die Straßen meiner Stadt, Stadt,
ich renne, zwischen den Autos, fliehe
vor den Grenzen, mein Verstand
schon ausgeklinkt, dumpf die Welt, so dumpf
mir fehlt das Taktgefühl, der Takt, ich tanze.
Es regnet, ich bin so nass am ganzen Körper.
Die Haare hängen mir triefend vor den Augen,
ich seh gar nicht, wo des Weges Irre mich hinleitet.
Tanze halbnackt im Regen, sie gucken.
Bin raus, bin eigene Welt. Brauche nicht.
Wie spät ist es hier? Uhrzeit; tanzen.
Zerfressen, so flach, so stumpf, einfach bewegen
02.44, Autos hupen, Lautstärke ist relativ.
Ich friere so, der kalte Regen, stark
und doch so trefflich auf blanker Haut,
singt mir eine Ode, brüllt mir ins Gesicht,
der Wind singt von Freiheit, bläst mir Eiszapfen.
es tropft..tropf tropf. Fang mich auf.

das ist aber nicht neu oder? ich glaube das hab ich schon gelesen.