Jaja, das Socialnetworking. Ist schon ein interessanter Sport und Anfangs sehr faszinierend. Aber ich zieh mich immer mehr davon zurück. Mein StudiVZ-Profil ist inzwischen gänzlich uninteressant, für Nicht-Autorisierte. Wer-Kennt-Wen? Lang gelöscht. last.fm? Im gleichen Atemzug. Verschiedene kleine Profile, wie z.B. auf der Seite der NEON existieren nicht mehr. Auch mein Facebook-Ausflug wurde vor wenigen Minuten endgültig beendet. Jetzt bekomm ich so langsam wieder Übersicht über die Daten, die über mich im Internet kursieren. Ich schreibe aktiv in zwei großen Foren mit. Ich schreibe diesen Blog. Ich habe einen deviantArt-Account, den ich eventuell wieder aufleben lasse. Mal sehen. Eventuell zieh ich einen Neuen auf und lösche den Alten. Dann hab ich noch ein privates, kleines Forum für unsere Rollenspielgruppe. Und ja, das wars dann tatsächlich auch schon. Klingt jetzt zwar noch sauviel, aber ist eigentlich sogar schon echt wenig. Und irgendwie beruhigt mich der Gedanke auch. Kontrolle über das zu haben, was von mir im Web stattfindet. Zumindest einigermaßen. Dass ein Teil von mir im Internet lebt, so wie es vielen, vielen meiner Generation geht (so auch sicher dir, lieber Leser, wenn du ehrlich zu dir bist), damit hab ich mich abgefunden. Aber ein wenig Kontrolle darüber, das ist sicher nicht verkehrt. Verflucht, einen Youtube-Account hab ich auch. Der beinhaltet aber keine persönlichen Angaben, sondern wird lediglich genutzt um Favoritenlisten anzulegen… Und alle paar Jubeljahre ein Video hochzuladen. Und… Es fängt ja schon wieder an.

der teil von mir der im internet lebt ist verdammt groß!
Real Life? Was ist das.
Studivz, last.fm (& Blog). Oh und Youtube aber auch nur für Favoriten. Ich bin schon weiter, Darling.