Ich muss ja jetzt doch – auch endlich – mal eine Lanze für Tim Burton brechen. Ich vergötter seinen Stil. Ja, das ist trendhurig und jeder Emo, der was auf sich hält, hat auch einen Jack an seinem Eastpack. Nun bin ich weniger eine Trendhure und noch weniger ein Emo, bleibe aber dennoch dabei: Der Mann hat eine herrliche Auffassungsgabe und eine tolle Art Dinge zu abstrahieren, zu verändern, ins Groteske zu transformieren. Er ist im Prinzip wie die Nacht, die Normales unwirklich aussehen lässt. Lange Schatten im Zwielicht des Restlichts. Obskure Gestalten staken durch die Dämmerung. Genau das ist Burton für mich. Mit all diesen Gefühlen. Der Vorfreude und der Wehmut.
Vor einiger Zeit kaufte ich mir “Nightmare before Christmas” auf DVD. Auf dieser DVD waren als Bonus-Material zwei geniale Kurzfilme. Der eine war Frankenweenie (ich denke, das was der Titel?) und der andere – tataaa: Vincent.
Viel Spaß ![]()
(Für die Unwissenden unter euch – sowas gibts unter Polaroidmedchenlesern zwar nicht, ich weiß, aber sicher ist sicher – hier noch ein Link: Vincent Price)

