Monat: Januar, 2010

Heute machte ich die Jalousie auf und es war wieder Winter. Überall weiß und Schnee und so. Kwa war begeistert und saugnapfte sich direkt ans Fenster, denn diese Woche heißt das Thema bei Saris Projekt 52 Wind und Wetter.

Da ist er, der begeisterte Kleine:

woche4 300x200 Wind und Wetter

Ich würde an dieser Stelle auf ein von Hannah und Hakan initiiertes Projekt hinweisen. Es trägt den äußerst süffigen Namen “Ich sehe was, was du nicht siehst” und versammelt viele Blogger, die von den beiden handverlesen wurden unter einem Dach. Idee ist ganz einfach: Der erste bekam drei Begriffe/Themen vor den virtuellen Latz geknallt und durfte sich eines aussuchen, zu dem er bloggte. Musste sich zusätzlich drei Begriffe für seinen Nachfolger ausdenken. Und so kann das theoretisch ewig weiter laufen. Schön ist: Man bekommt einen Eindruck von der “Schreibe” des jeweiligen Gastbloggers und es entstehen sehr interessante Artikel.

Warum sage ich gerade jetzt Bescheid? Ich schickte Hannah gerade meinen Beitrag für das Projekt, der voraussichtlich am Sonntag online sein wird. :) Die Aktion lohnt es sich auf jeden Fall zu verfolgen. Nicht nur, aber gerade wegen mir. ;) Ist klar. Kommentiert. Erzählt weiter. Ich mag die Idee in der Tat wirklich sehr. Außerdem weiß ich, wer noch so alles kommen wird. Und da sind ein paar erstklassige Schreiber bei.

Noch ein paar Links: Die Ankündigung und der erste Beitrag (von Dom vom Tangentenuniversum) zum Thema Mobbing.

Es ist schrecklich kalt (manchmal) wenn man ohne vernünftige Jacke und im Rock durch den Schnee stapft, aber trotzdem wunderschön. Nachts, wenn es eigentlich dunkel sein sollte aber alles wegen des Schnees weiß und hell ist. Dazu Musik, 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 1262563. Freunde, die hinter oder vor einem herlaufen und ebenfalls versunken sind im Meer aus Musik und wunderschöner Landschaft. Oder eben nicht, alleine, keine Menschenseele weit und breit. Im Takt der Musik hüpfen, tanzen, drehen, bis über beide Ohren strahlen. Für den Moment glücklich sein. Egal ob man es vielleicht gar nicht ist. Ab und zu unerwartet ausrutschen und fallen, liegen und lachen. Einfach lachen, weil es lustig ist, dass man hingefallen ist. Und nass. Vielleicht ein, zwei Minuten zu lange, damit man, wenn alles vorbei ist noch ein kleines lästiges Andenken hat.
Geht schließlich wieder weg.


IMG 2159 pola e1262902127510 Hol mich ab und zeig mir die Stadt ♥ IMG 2086 pola e1262902419974 Hol mich ab und zeig mir die Stadt ♥ IMG 2160 pola e1262902301275 Hol mich ab und zeig mir die Stadt ♥

Die Ferien waren mehr oder weniger schön. Zu viele Festtage, finde ich. Ich hätte lieber Zeit mit Freunden statt mit der Familie verbracht. Was nicht heißen soll, dass es nicht schön war, aber es wäre eben etwas anderes gewesen. Obstfondue (?) machen zum Beispiel. (Bestimmte Personen dürfen sich jetzt angesprochen fühlen (: )
Außerdem war dieses letztes Jahr alles stressiger als sonst. Und irgendwie ist es das auch noch. (Deswegen noch weniger Beiträge meinerseits, als sonst. Dass das überhaupt möglich war – ein Wunder). Den Job für den ich mich beworben hatte, habe ich wahrscheinlich nicht. (Das Vorstellungsgespräch lief zwar eigentlich gut, aber wohl nicht gut genug…) Man meckert, wenn ich so pessimistisch denke, aber die Verträge wurden schon rausgeschickt und DEDUM ich habe keinen bekommen. Es sei denn, der Postbote hat mir den Brief vorenthalten oder er kommt noch vorbei. Also mal sehen, was ich mache.  Ganz viele Menschen brauchen Nachhilfe in Chemie&Physik – meine besten Fächer. Nicht.
Morgen werden erstmal Melt!-Karten bestellt, einfach um meine Stimmung zu heben.
Nach Rom geht es auch, ich freue mich also einfach auf den Sommer und lasse den Kopf nur ein klitze kleines bisschen hängen. Bis dahin hab ich dann auch mal meinen Führerschein und Geburtstag und so Kram :’D Whatsoever. Gute Nacht. ♥

Und wieder ist eine Woche um. Kwa bekommt heute Besuch. Silly hat sich angemeldet und möchte den gefräßigen Vielbeiner einen Besuch in unserer WG abstatten. Kwa ist natürlich dementsprechend aufgeregt und flippt hier schon den ganzen Tag wie wild rum. Ist das erste Mal, dass er selbst Besuch empfängt und er möchte bei einer neuen, guten Freundin natürlich alles richtig machen, damit sie sich wohl fühlt. Und um perfekt vorbereitet zu sein, hat er auch schon unser Teeregal durchstöbert. Das Wochenthema diese Woche ist Freundschaft.

woche3 300x200 Freundschaft

Am Freitag wurde mir mal was geboten. Nachdem man mich vor ein paar Wochen freundlich dazu aufforderte, der Uni Siegen doch bitte 705,05€ zu überweisen, kam gestern eine kleine Entschädigung. Wie schön es doch sein kann, im Medienstudiengang zu sitzen. Während die Lehrämter versuchen mit 1500 Leuten eine Pflichtveranstaltung zu besuchen, quälen wir 70 Erstis uns mit DV- und vor allem HD-Kameras rum, sitzen in Tonstudios, vor Schnittplätzen. In Gruppen von 3-4 Leuten, besuchen für lau Museen und fahren mit dem Semesterticket durch ganz NRW, bis uns schlecht wird (naja das können die anderen Studiengänge auch – ist ja gut).

An besagtem Tag fand ich mich dann – wie das Schicksal manchmal so schelmisch spielt – nach dem Aufstehen auf einmal im Vorraum des Siegener WDRs wieder. Und siehe da, ein beträchtlicher Teil meiner Kommilitonen war auch da. Und unser Dozent in Audio-/Videoproduktionstechniken (ProTec). Und ein Führer, der uns in die heiligen Hallen des wichtigste der elf Lokalstudios des Westdeutschen Rundfunks einführen wollte. Schicksal, du lustiges kleines Tierchen.

So wurden wir fleißig umher geführt. Auf einmal fand ich mich im Studio der aktuellen Stunde wieder. Stand am Moderationsthresen und wurde von einer Myriade Scheinwerfer perfekt ausgeleuchtet. Die Teleprompter spiegeln mein interessiertes Gesicht und auf vier 42″-LCD-Panels kann ich meine Kommilitonen und mich sehen. Richtiger Weißabgleich, Blende sitzt und Schwarzwert passt. Wir könnten so auf Sendung gehen. Es gibt übrigens keine Kameramänner in diesem Studio. Die Kameras werden komplett, wie auch das Licht und der Ton, aus dem Regieraum ferngesteuert. Schon faszinierend, hätt ich ja nich gedacht. Ansonsten auch top ausgestattet, dieser Westdeutsche Rundfunk. Nunja, war auch immerhin das modernste und neuste Studio, welches sich im “neuen” Siegcarre eingenistet hat, welches übrigens auch das achsolovely Naschwerk beherbergt, welches ich jedem Siegenbesucher ans Herz legen möchte. Jawollja, das nur nebenher.

Zu guter letzt, bevor es in den Konferenzraum zur Fragestunde zurückging – in dem wir übrigens unsere kleine Tour auch begannen, bekamen wir noch Schnittplätze gezeigt und ja – sogottwollte – einen sehr redseligen Cutter. Der erzählte uns dann anderthalb Stunden von Gott und der Welt. Den Medienberufen. Das er nicht nur Techniker, sondern in wichtiger Instanz auch Gestalter und damit Künstler sei. Und Machwerke von ihm gabs auch. Dann zeigte er uns tatsächlich noch live, wie er mit zwei Videospuren eine Maskierung vornahm, um einen “Hintergrund-ischwarzweiß und vordergrundistbunt”-Effekt zu erzeugen. Groooßes Kino. :) Naja, das war eventuell nicht der Höhepunkt des Tages, aber dennoch sehr aufschlussreich und letztendlich ein nettes Schmankerl.

Und dann war er schon vorbei, so war er – mein Tag im Zoo WDR.