Chris: Dieser Text entstand während Hannahs Praktikum beim Polaroidmedchen. Wenn er euch gefällt, dann sagt das bitte. Wenn nicht, dann haltet euch mit eurem Unmut nicht zurück. Vielleicht schreibt diese Praktikantin bald öfters hier.
Rauschen, wo keines hingehört. Worte in meinem Kopf, die sich mit dem sirrenden Druck mischen, der die Luft zum Klingen und mein Herz zum Rasen bringt. Die Zeit rennt und ich komme nicht hinter her. Die Welt dreht sich und mir wird schwindlig.
Manchmal wirkt alles auf einmal anders, obwohl es gleich geblieben ist. Nur so ein Gefühl, dass sich wie frisch gewaschene Bettlaken auf meine Haut legt, während mir der Geruch des Waschmittels in die Nase steigt und an meine Mama erinnert. Ich benutze immer das Waschmittel, von dem ich weiß, dass sie es auch benutzt. Benutzt hat, als ich noch bei ihr wohnte. Weniger wichtig erscheint, ob sie es heute noch benutzt – der Geruch ist es, den ich von früher kenne und der das Heimweh aus meinen Synapsen vertreibt, wenn ich nachts in meinem Bett liege und nicht schlafen kann. Keine Katzen, die an meiner Tür kratzen und Zutritt fordern – weil ich keine habe. Kein leises Klappern des Geschirrspülers – auch den besitze ich nicht. Keine vorbei fahrenden Autos – in Siegen ist die Nacht viel stiller. Oder meine Gedanken lauter.
Aber das ist alles nicht so schlimm. Weder meine schreienden Gedanken, noch meine Schlaflosigkeit, weil meine Bettlaken nach meiner Mama riechen und mir nichts passieren kann, solange sie da ist.

Wie schön, Hannah
Also, ich liebe Hannah und das weiß sie auch, aber ich hatte mehr auf ganz frischen wind gehofft =D
Schöner Text
Ich hab das gerade erst gelesen und bin ja ganz gerührt. Ich hab Dich lieb und hoffe, dass ich noch lange für Dich da bin und auf Dich aufpassen kann…
Hab Dich lieb und ich hab Hannahweh!