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		<title>Persönliche Blaupause</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 00:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Sei nicht so unflexibel. Sei mal spontaner. &#8211; Aber ich bin halt so. Und da liegt er begraben. Der Kern des Pudels, der Knackpunkt jeder zwischenmenschlichen Beziehung jenseits der Pubertät, jeder Beziehung die den Anspruch erhebt auf mehr aufzubauen, als auf den Austausch jedweder gearteten Körperflüssigkeiten. Wie unveränderlich sind wir? Und warum behaupten wir das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2471" title="Ich bin viele." src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/blaupausen.jpg" alt="blaupausen Persönliche Blaupause" width="560" height="375" /></p>
<p><em>Sei nicht so unflexibel. Sei mal spontaner. &#8211; Aber ich bin halt so.</em> Und da liegt er begraben. Der Kern des Pudels, der Knackpunkt jeder zwischenmenschlichen Beziehung jenseits der Pubertät, jeder Beziehung die den Anspruch erhebt auf mehr aufzubauen, als auf den Austausch jedweder gearteten Körperflüssigkeiten. Wie unveränderlich sind wir? Und warum behaupten wir das eigentlich so gern und scheißen uns damit selbst auf den Fuß?<br />
<span id="more-2470"></span><br />
Eigentlich ists ein Rätsel, was mir schon sehr früh bewusst wurde. Im zarten Alter von 16 Lenzen, den Mädels hinterher starrend und den Oberlippenflaum anfeuernd, wurde ich die ersten Male damit konfrontiert. Zumeist von weiblicher Seite. Es wurde ja eh alles gerade kompliziert. Freunde waren vor allem dafür da, dass man sich ihr Chaos anhörte. Oder sie sich dein Chaos anhören. Krisenmanagment an jeder Straßenecke. Zurückblickend befand man sich auf einem Schlachtfeld für spätere Krisenlösungen. Alles komprimiert auf Grillhüttenfeiern und Kellerpartys. Und große Pausen. Und derer mehr.</p>
<p>Das was Leute aus sich machen können und wollen. Und nicht wollen. Und der Lieblingssatz &#8220;Ich bin halt so&#8221;. Ich bin halt so. Die Standardausrede für unbequeme Charakterzüge. Ich bin halt eher zurückhaltend wenn du das tust. Ich bin halt eher schüchtern, wenn der dabei ist. Ich find das halt kacke, was du da tust. Auch wenn es keinen Anlass dazu gibt. Ich bin halt so. Versuch nicht mich zu ändern. &#8211; Würd ich doch nie tun.</p>
<p>Bei genauerer Betrachtung fällt dann in 99,9% der Fälle auf &#8211; und dafür muss man kein Meisterdetektiv sein und darauf bild ich mir weißgott nichts ein -, dass es sehr wohl nicht so ist, dass die (sichtlich) betroffene Person nichts an ihrem Verhalten ändern will. Nein, viel mehr wollen wir gar nichts an uns ändern. Es ist purer Trotz. Die Bockigkeit die einem mit der gesamten Hublast der Bockhörner wie ein beleidigter Presslufthammer vor die Verständnis zeigende Brust donnert. Warum soll man sich denn auch für andere verbiegen, das würde die Sache ja nur leichter machen. Und man wär nicht so individuell. Cool. Undso.</p>
<p>Und da sind wir beim Kerncredo angekommen, dass die Gläubigen ihrer eigenen Persönlichkeit stetig vor sich hin psalmen. Die eigene Unveränderlichkeit. Wenn ich mich veränder, verbieg ich mich. Dann bin ich nicht mehr true. Dann verlier ich Authentizität. Und das ist schlicht falsch. <em>Ich bin halt so</em> ist in 80% seiner Anwendungen eine dumme Ausrede. Ich sprech hier nicht von Momenten, die uns emotional so belasten, dass wir nicht sehr rational sein können und ich sprech hier auch nicht von wirklich tiefen Mentalitätsdingen, sondern von diesem rotzigen Trotz, den wir blutig in die Visage unseres Gegenübers absondern.</p>
<p>Dazu kommt schlicht, dass es nicht stimmt, dass ich mir meine Eifersucht nicht abtrainieren kann. Und ja, ich kann es in den Griff bekommen, jedes Mal in die Luft zu gehen, sobald jemand Kritik an meiner Arbeit äußert. Ein <em>das ist halt meine Art</em> ist die feigste Ausrede, die der moderne Mensch parat hat. Entweder aus Bequemlichkeit oder aus aufrichtiger Angst, dass mit ihm das wird, was passiert, wenn man Punkbands Kommerz vorwirft. Der Ausverkauf der eigenen Persönlichkeit, das Glattlutschen.</p>
<p>Selbstredend will ich keine walhodenlglatten Lackaffen um mich herum haben, die sich ihre Charakterzüge im Rahmen eines Blogeintrags meinerseits wegrationalisiert haben, aber ein klein bisschen Flexibilität. Das ist auch ein starker Charakterzug. Wie wärs einfach mal damit? Und das eigene Ich sollte man nicht als unabänderlich ansehen.Wir machen Fortschritte. Und ich habe es aufgegeben, es als was Schlechtes anzusehen, wenn man mir sagt, dass ich mich verändert habe. Früher sah ich das als Kritik, als eben diesen Ausverkauf, an mir selbst. Heute weiß ich, dass ich Fortschritte mache. Denn, wer &#8220;immer er selbst&#8221; und &#8220;immer der Alte&#8221; bleibt, der tut genau das; Er bewegt sich nicht mehr. Und ist toter als ein toter Fisch. Denn ein toter Fisch bewegt sich immerhin noch mit der Strömung, ein unabänderlicher Mensch, der rührt sich gar nicht mehr.</p>
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		<title>Bier von Bier</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 21:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst neulich gab es eine unglaublich gute Verköstigung, quasi eine Weinlese, auf dem Polaroidmedchen zu lesen. In meinem Artikel zum Artikel Kalte Muschi brachte mich (und damit respektive uns) der sehr kopfverneigte Stiller auf die Idee des Bier von bier. Ein Bier ohne Markennamen. Ein Nonamebier. Lakonisch und lecker. Leckonisch! Geschwind wie findige Webzwonuller bewarb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2459" title="Bier Bier" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05159.jpg" alt="DSC05159 Bier von Bier" width="560" height="275" /></p>
<p>Erst neulich gab es eine unglaublich gute Verköstigung, quasi eine Weinlese, auf dem Polaroidmedchen zu lesen. In meinem Artikel zum Artikel <em>Kalte Muschi</em> brachte mich (und damit respektive uns) der sehr kopfverneigte <a href="http://thestiller.de">Stiller</a> auf die Idee des <a href="http://bierbier.org">Bier von bier</a>. Ein Bier ohne Markennamen. Ein Nonamebier. Lakonisch und lecker. Leckonisch!<br />
<span id="more-2458"></span><br />
Geschwind wie findige Webzwonuller bewarb Hannah uns, das Produkt zu bewerben und innerhalb überraschend kurzer Zeit sah ich mich einem Postboten konfrontiert, der es für nötig hielt ein Paket abzuliefern, in dem man auch locker 13-16 Kanadische Biber hätte unterbringen können. Naja ich lehnte nicht ab, hoffte auf die Biber und wurde zu aller erst mal von jede Menge lustigem Verpackungsmaterial angegriffen. Das war okay, denn wie alle wissen, haben lebendige Biber ja durchaus zerbrechliche kleine Psychen.</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05142.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2460" title="Fragile Biberseelen" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05142-150x150.jpg" alt="DSC05142 150x150 Bier von Bier" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05147.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2461" title="In den Nationalfarben von Biberstan" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05147-150x150.jpg" alt="DSC05147 150x150 Bier von Bier" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05148.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2462" title="Marshmallows für die Reise" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05148-150x150.jpg" alt="DSC05148 150x150 Bier von Bier" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Zu meiner Enttäuschung und Freude (!?) fanden sich im Paket aber dann doch keine Biber. Sondern ersteinmal Merch. Das find ich gut. Außerdem wusst ich dann auch endlich, dass im Grunde des Pakets, quasi des Pudels Kern, Bier sein musste. Bierpudelwohl wühlte ich mich also durch den Inhalt des Pappkameraden. Stieß dabei auf stylische Postkartenflyer der hauseigenen FRAU/MANN-Shirts. Inklusiver eigener Körpergröße. Außerdem legte man uns netterweise noch zwei Poster zur Lieferung.</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05154.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2463" title="Frau Bier" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05154-150x150.jpg" alt="DSC05154 150x150 Bier von Bier" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05155.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2464" title="Mann Bier" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05155-150x150.jpg" alt="DSC05155 150x150 Bier von Bier" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05164.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2465" title="Bierposter gab es auch." src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05164-150x150.jpg" alt="DSC05164 150x150 Bier von Bier" width="150" height="150" /></a></p>
<p>So viel zu den Nettigkeiten. Nun geht es aber dem an die Nieren, das mir an die Leber will. Der Gerstensaft. In einer denkbar simplen Flasche. Weiße Etikettierung. Aufs Minimum beschränkt. Sogar minimalistischer als die Kalte Muschi oder 5.0 Bier. Tjoa, so hab ichs gern. Mag ich. Bin ja bei so was durchaus Minimalist. Insgesamt konnte ich vom Pappbaum dann acht Flaschen feinstes Bier und vier Flaschen Weinschorle ernten, wie die Weinschorle schmeckt, das lest ihr am besten bei <a href="http://aheadwork.de/2010/08/27/bier-und-weinschorle/">Hannah</a> (Aber mir schmeckte es auch).</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05160.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2466" title="Bierbier in Bibermarshmallows" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05160-150x150.jpg" alt="DSC05160 150x150 Bier von Bier" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05199.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2467" title="Serviervorschlag" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05199-150x150.jpg" alt="DSC05199 150x150 Bier von Bier" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05192.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2468" title="Und noch ein Bild der Weinschorle." src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC05192-150x150.jpg" alt="DSC05192 150x150 Bier von Bier" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Und nun zum Bier. Ein echt gutes Bier. Ich bin jetzt niemand, der euch mit &#8220;Obergärigkeit&#8221; und Malzgehalt kommen kann. Ich kann allerdings doch behaupten, hier ein mildes Bier zu haben. Was durchaus nach Malz schmeckt und dann wohl eher als untergärig zu bezeichnen ist. Wobei ich hoffe, dass ich mich damit jetzt nicht blamiere. Aber das müsste soweit stimmen. Durch seinen milden Charakter lädt es durchaus ein kameradschaftlich zu sein und ruhig auch mal noch eins zu trinken. Oder noch eins. Würziger Geschmack ohne aufdringlich zu sein und wegen recht wenig Rumgebitter auch für Weiblichkeiten geeignet. My Sexism for today. Nunja, ich bin auf jedenfall begeistert. Nicht nur, weil es lau war, sondern weil ich ein hochwertiges Produkt testen durfte, was mich auf voller Linie überzeugt hat. Es ist simpel und es ist gut. Ohne Schnickschnack. Kein Banane-Guarana-Energy-Vanille Schnickschnack. Einfach nur Bier. Bier.</p>
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		<title>Wie ich an meiner Weltsicht drehe</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 12:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Leben tötet. Eine Sache, die wohl viele Jugendliche in unserer westlichen Welt oft als einziges Gefühl anzugeben wissen. Ich will nicht über Emo herziehen. Das haben schon zu viele getan. Und ich sehe keinen wirklichen Anlass, schließlich ist das ja eh wieder tot und total verhipstert worden. Schau ich auf einige Exemplare, die fünf Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leben tötet. Eine Sache, die wohl viele Jugendliche in unserer westlichen Welt oft als einziges Gefühl anzugeben wissen. Ich will nicht über Emo herziehen. Das haben schon zu viele getan. Und ich sehe keinen wirklichen Anlass, schließlich ist das ja eh wieder tot und total verhipstert worden. Schau ich auf einige Exemplare, die fünf Jahre jünger als ich sind, dann kann ich die aktuellen Trends gut verfolgen. Teilweise an einzelnen Menschen. Kann man nun auch von halten, was man will. Irgendwie gehörte ich nie zu einer Jugendkultur. Ich war innerlich Punk, äußerlich hm. Dann färbte ich mir meine Haare schwarz, trug Pullis in denen ich meine Hände verstecken konnte, zerfetzte Sakkos und Buttons. Und als meine schwarze Haarfarbe gerade rausgewaschen war, da begann dann Emo. Und ich war wieder irgendwas. Was immer blieb, war die Suche.<br />
<span id="more-2444"></span><br />
<a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/IMG_4453.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2448 alignright" title="Chris in schwarz" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/IMG_4453-150x150.jpg" alt="IMG 4453 150x150 Wie ich an meiner Weltsicht drehe" width="150" height="150" /></a>Die Suche danach, wie ich da rein passe. Für HipHop fehlte mir die Attitüde. War für den Mainstreamkram zu wenig frauenverachtend, obwohl diese mich missachteten. Und die propagierte Gewalt schmeckte mir auch nicht. Für richtigen HipHop fehlte mir einfach die Lässigkeit. Um nicht nur Punkansichten zu teilen, sondern Punk zu leben, fehlte mir der Mut. Ein richtiger Nerd war ich aber auch nicht. Zwar an vielem interessiert, aber zu oft zu faul und ohne oder mit falschem Ehrgeiz. Außerdem stand ich nie hinter der Nerdsache, die mir so sehr anhaftet.</p>
<p>Also suchte ich. Suchte Antworten auf Fragen, die keine haben. Enttäuschte mich selbst mit meiner Erwartungshaltung und vollführte den pubertären, hochbetrunkenen Drahtseilakt. Ohne Netz, doppelten Boden und mit geschlossenen Augen. Und wenn ich fiel, dann fing mich irgendwer auf und ich probierte es wieder. Dieses Mal rückwärts, mehrere Elefanten jonglierend. Das war hoch unproduktiv. Aber irgendwie gehörte es wohl dazu. Man verrennt sich in so mancher Sackgasse, in so Zeiten. Man büßt ne ganze Menge an wertvollen Konzepten für Leben ein, wenn man blindlings das Leben missachtet.</p>
<p>Und jetzt kommt der pathetisch-schmalzige Turningpoint, den ihr alle schon nach der ersten Hälfte des ersten Absatzes angekrochen gerochen habt. Die ganz pfiffigen unter euch, sogar schon nach der Überschrift. Es begab sich, dass einige einflussreiche Menschen dieser Zeit mich mit der Faszination für Fotografie ansteckten und über kurz oder lang dafür sorgten, dass ich mir ihre DSLRs nicht mehr ausleihen musste, sonder meine alpha 200 ab da stets bei mir trug. Und ja, das klingt schmalzig, aber es hat mich verändert. Es hat meine Art, die Welt zu sehen verändert.</p>
<p>Fotografie hängt, wenn man sie technisch betrachtet, von vielen technischen Parametern ab. Die Blende gibt an, wie viel Licht ich auf mein Material fallen lasse. Gleichzeitig beeinflusst sie, wie scharf die Dinge zu erkennen sind. Wenn ich die Belichtungszeit erhöhe, bekomme ich auch mehr Licht, aber alles was sich schnell bewegt verwischt. Wenn ich sie verkürze, dann ist der Moment eingefroren, aber viel dunkler,  als ihn die Wirklichkeit zeichnet. Ich kann Material wählen, was einen möglichst hohen ASA-Wert hat, um generell hellere Bilder zu machen, muss dann aber auch mit dem Korn leben, welches entsteht. Analog dazu bei digital (höhö) ändere ich die ISO. Oder ich stelle meine Belichtungsautomatik so ein, dass sie per se immer 2 Blenden über oder unterbelichtet.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2454" title="Glas Highspeed" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/glas.jpg" alt="glas Wie ich an meiner Weltsicht drehe" width="560" height="275" /></p>
<p>Welt ist das, was wir draus machen. Das riecht erstmal nach Selbstbetrug, wir spielen uns selbst was vor, um mit den Umständen klar zu kommen. Aber so läuft es. Und irgendwie gehört das ja maßgeblich zu unserem Weltbild. Die Art der Betrachtung. Ich bin nicht in der Lage über so etwas zu richten, aber ich denke, dass es im richtigen Rahmen in Ordnung ist, sich die Welt wiedewiedewiesiedir gefällt zu machen. Und ich hab mir als Weg die Fotografie ausgesucht. Find ichs zu dunkel um mich herum, öffne ich die Arbeitsblende und auf einmal strömt wieder Licht auf mich ein. Manchmal seh ich deshalb nicht alle Details scharf, aber das ist okay. Wenn mir das Motiv nicht gefällt, wechsel ich den Standpunkt, die Brennweite, meine Distanz. Oder ich machs schwarz-weiß. Mir wurden hunderte von Arbeitsmethoden an die Hand gegeben.</p>
<p>Ich kann auch Dinge dunkler machen, als sie sind. Dann kann ich sie in vollkommener Schärfe betrachten, auswerten, über sie grübeln. Aber dann kann ich mich auch daran erinnern, dass ich sie selbst so dunkel sah, viel dunkler, als sie eigentlich waren. Ich kann die Bewegungen der Leute um mich herum verschwimmen lasse, während ich in der Mitte sitze und sie belichte. Als stiller Beobachter, und die Menschen um mich herum ziehen Fäden, wie eine Pizza in der Mitte des Tisches, an der sich jeder bedient. Fäden, die mir sagen, wo die Leute herkommen, Wischeffekte, die mir verraten, in welche Richtung sie weiter wollen. Und dann kommen wieder die Momente, in denen ich mich unter und zwischen sie mische. Mit Blitzlicht ausgerüstet halte ich jeden Moment scharf und korrekt ab. Bewege mich durch die Menschen und ziehe ihre Aufmerksamkeit, durch mein Blitzlicht, auf mich. Und wenn es auch nur für ein Foto ist.</p>
<p>Und dann gibt es auch die Momente, in denen ich meine innere Kamera bei Seite lege. Wenn ich mit meiner Freundin zusammen bin. Im vertrautesten Kreis meiner besten Freunde. Meiner Familie. Und ja, auch das klingt kitschig, aber hier brauch ich keine Aufnahmeparameter. Denn die Eindrücke, die ich gewinne, die Dinge die ich fühle, die sind richtig so, wie sie sind. Und es ist in Ordnung, dass es Augenblicke sind. Denn daraus besteht das hier doch alles irgendwie. Aus nem ganzen Arsch voll von Augenblicken.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2456" title="Telefonzelle" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/telefonzelle.jpg" alt="telefonzelle Wie ich an meiner Weltsicht drehe" width="560" height="275" /></p>
<p>Jeder findet so irgendwie seine Methode. Da ist der eine, den ich kennenlernte. Er sortierte Alles. Auf seiner Festplatte, in seinem Zimmer. Bei Monopoly spielte er am liebsten die Bank und zwar nur die Bank. Das gab ihm wohl irgendwie Sicherheiten und Kontrolle. Dann gibt es die, die sich selbst als Weltmaßstab nehmen, um die Welt zu beurteilen, davon kennt sicher jeder jemanden. Und ich bin mir sicher, dass jeder von euch sein eigenes Konzept entwickelt hat, irgendwie dafür zu sorgen, dass Leben nicht nur tötet.</p>
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		<title>Vodafone Runde 3</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 11:27:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>

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		<description><![CDATA[The epic struggle geht in Runde 3. Die Kontrahenten schwitzen, lassen sich den Beißschutz richten, die Stiernacken von ihren Adjutanten durchmassieren, wie ein Zentner gemischtes Hack vom Vortag. Es geht bei diesem Kampf um einiges. Der amtierende Champion hat ein Handy zu verlieren. Der Herausforderer will es haben. Nach den ersten zwei Runden liegt Vodafone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2439" title="Runde 3 Vodafone vs Polaroidmedchen" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/runde3.jpg" alt="runde3 Vodafone Runde 3" width="560" height="275" /></p>
<p>The epic struggle geht in Runde 3. Die Kontrahenten schwitzen, lassen sich den Beißschutz richten, die Stiernacken von ihren Adjutanten durchmassieren, wie ein Zentner gemischtes Hack vom Vortag. Es geht bei diesem Kampf um einiges. Der amtierende Champion hat ein Handy zu verlieren. Der Herausforderer will es haben. Nach den ersten zwei Runden liegt Vodafone aus Newbury, UK, mit einem Kampfgewicht von 41,017 Milliarden britischen Pfund nach Punkten vorne. Der Kontrahent, Chris aus Rinsdorf, Germany liegt mit einem natürlichen Abtropfgewicht von &#8220;15€ und 2 Knöpfen die neulich vom Sakko abgingen&#8221; weiterhin knapp hinter seinem Widersacher. Die Glocke klingelt zur Runde 3.<br />
<span id="more-2438"></span><br />
Kaum zu übersehen der aggressive Start von Chris in diese nächste Runde und die Reaktion von Vodafone überrascht den Herausforderer so wie das Publikum, er lässt die Fäuste sinken und bevor der Schlag sein Ziel finden kann, findet sich Chris mit dem Gürtel um den Bauch auf den Schultern des Ringrichters, der gleichermaßen über die Wendung im Kampf, so wie die Belastung seines Rückgrats verdutzt ist.</p>
<blockquote><p>Guten Tag Herr Jung,<br />
&gt;&gt; &gt;<br />
&gt;&gt; &gt; vielen Dank für Ihre Mail.<br />
&gt;&gt; &gt;<br />
&gt;&gt; &gt; vielen Dank für die ausführliche Beschreibung Ihrer Sorgen mit dem<br />
&gt;&gt; &gt; Telefon.<br />
&gt;&gt; &gt; Damit Sie wieder ein Lächeln im Gesicht und so schnell wie möglich ein<br />
&gt;&gt; &gt; neues, schnelles Telefon in der Hand haben können, teilen sie uns bitte<br />
&gt;&gt; &gt; die IMEI Nummer des Gerätes und die Rufnummer mit, zu welcher Sie die<br />
&gt;&gt; &gt; Vertragsverlängerung durchgeführt wurde. Teilen Sie uns auch gleich mit,<br />
&gt;&gt; &gt; welches Telefon Sie anstelle des Samsung M1 in Ihrer Hand halten möchten.<br />
&gt;&gt; &gt; Schauen Sie dazu bitte auf <a href="http://shop.vodafone.de/Shop/alle-handys/">http://shop.vodafone.de/Shop/alle-handys/</a>.<br />
&gt;&gt; &gt;<br />
&gt;&gt; &gt; Sie bekommen von uns einen Retourenbegleitschein per Post zugestellt mit<br />
&gt;&gt; &gt; dem Sie Ihr Samsung M1 an uns kostenfrei zurücksenden. Sobald uns das<br />
&gt;&gt; &gt; Samsung M1 erreicht hat, senden wir Ihnen Ihr Wunschtelefon zu.<br />
&gt;&gt; &gt;<br />
&gt;&gt; &gt; Ich denke, dass wir damit das Problem vor einer weiteren Marsmission und<br />
&gt;&gt; &gt; Iphonegeneration aus dem Weg geschafft haben und wir eine für sie<br />
&gt;&gt; &gt; annehmbare Lösung gefunden haben.<br />
&gt;&gt; &gt;<br />
&gt;&gt; &gt; Freundliche Grüße<br />
&gt;&gt; &gt;<br />
&gt;&gt; &gt; Ihr Vodafone-WebTeam</p></blockquote>
<p>Cool!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gute Wacht</title>
		<link>http://www.polaroidmedchen.de/2010/08/18/gute-wacht/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 01:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaflos]]></category>

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		<description><![CDATA[Und dann liege ich da, in den Ruinen meines Schlafrhythmus und der naive Versuch Schafe zu zählen hat mich nur noch wütender gemacht und überhaupt. Der eigene Herzschlag hält mich wach; Habe ich da gerade wirklich die Kuschel-Bulldogge in den Armen? Und Freddie Mercury gibt alles, um mich in den Schlaf zu singen, unterstützt von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann liege ich da, in den Ruinen meines Schlafrhythmus und der naive Versuch Schafe zu zählen hat mich nur noch wütender gemacht und überhaupt. Der eigene Herzschlag hält mich wach; Habe ich da gerade wirklich die Kuschel-Bulldogge in den Armen?</p>
<p><span id="more-2434"></span> Und Freddie Mercury gibt alles, um mich in den Schlaf zu singen, unterstützt von Simon &amp; Garfunkel und den Beatles, aber auch mit vereinten Kräften können sie nicht diesen groben Gefühlsmix aus Einsamkeit und hypochondrischen Gedanken über meinen bestimmt viel zu krassen Herzschlagverdammtnochmalwassolldenndas verdrängen. Morpheus Pfade verlaufen sich ins Unendliche und ich finde den Weg zur ersehnten Ruhe ja doch nicht. Ein Internetartikel von vorgestern verdirbt mir den Spaß an meinem 100% Ikea-Bett, lässt ihn zu einem Regenwaldverbrechen mit Sekten-Geschmack verkommen.  Kann ich den Imperfekt Konjunktiv Aktiv eigentlich noch auswendig? Die blaue Standbye Leuchte meines Soundsystems wirft den Schatten meiner Schreibtischlampe an die Decke, eckiges Spermium oder Chinesenhut mit Bommel, ich weiß es nicht. Was wäre wenn ich jetzt Aids oder sowas hätte? Who wants to live forever? Ich könnte mich nochmal umdrehen, die Decke zwischen die Beine klemmen. Wieso fühlt sich diese blöde Wohnung einfach nicht nach zu Hause an&#8230; Ich war heute nicht mal vor der Türe. Die Decke kommt immer näher. Also die oben mit Tapete und so. Wann war noch mal dieser Termin beim Arzt? Donnerstag glaube ich. Ich wollte morgen eigentlich um 8 aufstehen. Vergiss es Champ, du hast bisher noch alle Tricks die du dir gestellt hast am nächsten Morgen ausgehebelt. Ob es jetzt die abends vorbereitete SMS an den werten Herrn Papa mit &#8220;Weck mich bitte radikal in 10 Minuten&#8221; oder die riesige Schale mit Wasser neben dem Wecker am anderen Ende des Zimmers war: Ich liebe es wenn ein Plan &#8211; tja schön wäre es. Wasserschale ignoriert, SMS für den Papa weggedrückt.  Ich bin in den ersten 20 Minuten nach dem Aufstehen ein anderer Mensch, es sei denn ich werde zur Kommunikation gezwungen.  Der 59th Street Bridge Song verfehlt seine Wirkung.</p>
<p>Gute Nacht.</p>
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		<title>So Last Year</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 13:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir werden Teil der Vergangenheit / Buchstaben auf einem vergilbten Blatt Papier Als ich diesen Satz vor über zwei Jahren auf eine der Seiten schrieb, hätte ich nie gedacht, wie schnell sich Zeiten ändern. Freundschaften kommen, Freundschaften gehen, man sammelt Tag für Tag Erfahrungen, sowohl negative auch als positive. Aber eines haben sie alle gemeinsam: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/HPIM3839.jpg"><img src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/HPIM3839.jpg" alt="HPIM3839 So Last Year" title="HPIM3839" width="560" height="315" class="aligncenter size-full wp-image-2431" /></a></p>
<p><i>Wir werden Teil der Vergangenheit / Buchstaben auf einem vergilbten Blatt Papier</i></p>
<p>Als ich diesen Satz vor über zwei Jahren auf eine der Seiten schrieb, hätte ich nie gedacht, wie schnell sich Zeiten ändern. Freundschaften kommen, Freundschaften gehen, man sammelt Tag für Tag Erfahrungen, sowohl negative auch als positive. Aber eines haben sie alle gemeinsam: Wir wachsen daran, werden reifer, verändern uns – mal mehr, mal weniger.<span id="more-2428"></span></p>
<p>Wenn ich manchmal durch diese Bücher blättere, wird mir bewusst, wie wir uns verändert haben. Ich halte Schriftstücke, die unsere Veränderungen skizzieren, in meinen Händen. Überfliege die Seiten, hin und wieder lese ich einige Zeilen. Die, die mir ins Auge springen. Mal ein Schmunzeln, mal ein Lächeln, mal das Gefühl, an etwas erinnert worden zu sein, was zwischen all den neuen Eindrücken in Vergessenheit geriet. Vielleicht genauso wie unsere Freundschaft.</p>
<p>Wenn ich dieses Buch aufklappe, springen mir diese großen Lettern fast ins Gesicht: „Julia und L. = Freunde für immer“. Die erste Seite, datiert auf Anfang Oktober 2005. Zwischen diesem Datum und heute liegen fünf Jahre, in denen wir viel gemeinsam erlebt haben und uns währenddessen langsam verloren haben. Still, leise und ohne großes Aufsehen zu erregen.</p>
<p>Als wir damit begannen, die Bücher mit unseren Gedanken zu füllen, waren wir 14. Wir standen mit beiden Füßen mitten in der Pubertät, fühlten uns schon so erwachsen. Wenn uns jemand sagte, wir würden das wahre Leben nicht kennen, glaubten wir es nicht. Wie auch? Unsere kindliche Naivität hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch längst nicht abgeworfen. Unsere Lieblingsbands und -titel wechselten fast wöchentlich, wir durchlebten Phasen, Schwärmereien, bekamen uns in die Haare, rauften uns aber wieder zusammen. Die Gespräche, die keine Zeit in unserer Teeniewelt fanden, wurden auf dem Blatt Papier ausgetragen. Damals hatten wir uns noch was zu sagen. Damals hatte ich das Gefühl, dass wir uns irgendwie noch kennen. Wir konnten reden – ohne Worte.</p>
<p>Was ist aus uns geworden? Aus uns, die Freunde für immer bleiben wollten. Damals, als wir keine Ahnung von dem hatten, was draußen in der Welt auf uns wartet. Als wir stundenlang „Wir beide“ von Juli hörten und schließlich den Entschluss fassten, dies sei unser Lied, es würde unsere Freundschaft repräsentieren.</p>
<p>Wir wollten nie so sein, wie wir heute sind. Wir wollten nicht zu den Leuten gehören, die sich wegen einem Kerl aus den Augen verlieren. Wir wollten niemand werden, der kein Verständnis mehr für den anderen hat. Wir wollten einander zuhören, bevor wir uns äußerten. Heute fliegen Vorwürfe durch die Luft, wo Unterstützung der richtige Weg wäre. Langfristig geplante Aktivitäten werden spontan abgesagt, weil andere Dinge wichtiger sind. </p>
<p>Es tut weh, zu sehen wie unsere Freundschaft entgleist, aber gleichzeitig wird mir bewusst, wie schön es war, so eine Freundschaft erleben zu dürfen.</p>
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		<title>Wenn wenn wenn</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 10:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die jungen Herren dort oben sind Young Rebel Set. Ich weiß kaum was über sie, muss ich zugeben. Es gibt glaub ich kein Album. Vermutlich (hoffentlich nur) noch nicht. Auf jeden Fall hat mich ihr Song If I Was gepackt und nicht mehr losgelassen. Er dudelt seit Tagen in meinem Kopf rum und ist einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2420" title="yrs" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/yrs.jpg" alt="yrs Wenn wenn wenn" width="560" height="380" /><br />
Die jungen Herren dort oben sind <strong>Young Rebel Set</strong>. Ich weiß kaum was über sie, muss ich zugeben. Es gibt glaub ich kein Album. Vermutlich (hoffentlich nur) noch nicht. Auf jeden Fall hat mich ihr Song <em>If I Was</em> gepackt und nicht mehr losgelassen. Er dudelt seit Tagen in meinem Kopf rum und ist einfach nur grandios da. Also in meinem Kopf ist es eh grandios, was da Alles vor sich geht, das ist bar jeder Erklärungsmöglichkeit.</p>
<p>Aber hier solls nicht um meinen Schedelinhalt (ja, Schedel ist auch so eine Medchensache) gehen, sondern um dieses wunderhaftige Lied. Und was tut man in solchen Momenten im Web2.0? Man crosspostet. Also nutze ich die API von YouTube um euch mit dem Lied zu infizieren.<br />
<object style="width: 480px; height: 385px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/RcACBJ1ALf4" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RcACBJ1ALf4" /><embed style="width: 480px; height: 385px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.youtube.com/v/RcACBJ1ALf4" data="http://www.youtube.com/v/RcACBJ1ALf4"></embed></object></p>
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		<title>Kalte Muschi</title>
		<link>http://www.polaroidmedchen.de/2010/08/12/kalte-muschi/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 20:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Produkttest]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier folgt er nun. Der erste, hochoffizielle, gnadenlos investigative und außerdem auch äußerst weinhaltige Produkttest. Beste, wo gibt. Wo gibt? Bei Polaroidmedchen. Wir widmen uns einem auffälligen Kaltgetränk. &#8220;Kalte Muschi&#8221;, der etwas fragwürdige Name. Kommt im praktischen Sixpack ins Haus marschiert und wird nun auf Herz und Nieren getestet. Die Verpackung Die Verpackung kommt auffällig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2408" title="Kalte Muschi Produkttest" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/kalte-muschi.jpg" alt="kalte muschi Kalte Muschi" width="560" height="275" /></p>
<p>Hier folgt er nun. Der erste, hochoffizielle, gnadenlos investigative und außerdem auch äußerst weinhaltige Produkttest. Beste, wo gibt. Wo gibt? Bei Polaroidmedchen. Wir widmen uns einem auffälligen Kaltgetränk. &#8220;Kalte Muschi&#8221;, der etwas fragwürdige Name. Kommt im praktischen Sixpack ins Haus marschiert und wird nun auf Herz und Nieren getestet.<br />
<span id="more-2407"></span></p>
<h2>Die Verpackung</h2>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04874.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2409" title="Der Slogan" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04874-150x150.jpg" alt="DSC04874 150x150 Kalte Muschi" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04871.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2410" title="Pfand gibts nicht." src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04871-150x150.jpg" alt="DSC04871 150x150 Kalte Muschi" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04873.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2411" title="Von außen. Hinein." src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04873-150x150.jpg" alt="DSC04873 150x150 Kalte Muschi" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Verpackung kommt auffällig simpel (!) daher. Sie ist schwarz, sie ist matt. Die Schrift ist durchgängig groß und weiß. Optimaler Kontrast. Weiße Muschi auf schwarzem Grund. So simpel, dass es zwischen all den bunten und goldenen Biersixpacks gewaltig auffällt. Den Trick wendet allerdings auch 5.0-Bier an. Erfolgreich. Aber das soll dem ganzen ja keinen Abbruch tun, zumal damit auch die &#8220;Sponsor&#8221;-Farben des Fußballclubs St. Pauli getroffen werden. Naja, viel mehr die Farben des Sponsorfußballclubs. Egal. Die Verpackung ist zweckmäßig und halt ein übliches Sixpack. Wie mans von Cab, Veltins, Becks, wasauchimmerihrtrinkt kennt.</p>
<h2>Die Flasche</h2>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04872.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2412" title="Der Sponsor, nochmal." src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04872-150x150.jpg" alt="DSC04872 150x150 Kalte Muschi" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04876.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2413" title="Katze hält Flasche." src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04876-150x150.jpg" alt="DSC04876 150x150 Kalte Muschi" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04877.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2414" title="Das Hauptetikett" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04877-150x150.jpg" alt="DSC04877 150x150 Kalte Muschi" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Njoa. Die Flasche erinnert mich gewaltig an die Bionade. Ist also keine typische Bierflasche. Aber, ich vergleich ja schon die ganze Zeit mit Bier, es ist ja auch keines drin. Sie fasst 350ml. Ist eine Einwegflasche, kann man jetzt halten, was man von will. Find ich nicht sonderlich schlimm. Auch nicht sonderlich toll. Ist mir ehrlich gesagt, ziemlich wurstig, aber der Hinweis sollte hier halt nicht fehlen. Die Etiketten auf der Flasche sind ebenso simpel, wie die Außenhaut, das Exoskelett, des Sixpacks. Der Kronkorken ist OeTTINGER&#8217;esque. Im simplen Gold gehalten. Vorsicht, zischt beim ersten öffnen.</p>
<h2>Der Inhalt</h2>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04878.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2415" title="Net lang schnacken, dat's der Nacken." src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04878-150x150.jpg" alt="DSC04878 150x150 Kalte Muschi" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04879.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2416" title="Where's your crown King Nothing" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04879-150x150.jpg" alt="DSC04879 150x150 Kalte Muschi" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04880.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2417" title="Sind wir nicht innen alle rot?" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04880-150x150.jpg" alt="DSC04880 150x150 Kalte Muschi" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Der Inhalt offenbart sich via Etikett schon als &#8220;ROTWEIN COLA ZEUGS&#8221;. Die Unterschrift verrät in winzigen 9 3/4 Punkt Lettern &#8220;Aromatisierter weinhaltiger Cocktail&#8221;. Klingt ungleich unleckerer, als Rotweincolazeugs, aber was will man machen, so fordert es die deutsche Bürokratie wohl. Wir haben also Pennerglück. Ne Flasche Lambrusco und ne Flasche Schwippschwapp. Geht runter wie nix und ab in die Blutbahn. Man verzeihe mir meine poltitischunkorrekte Ausdrucksweise, aber so ists nun mal. Aber das passt auch zum St. Pauli Style und irgendwie steh ich halt drauf. Mit 5,8% Volumenalkohol schlägt die Brühe laut Herstellerangabe übrigens zu Buche und auch hier gibt es eine dezente Unterüberschrift &#8220;Ab 18.&#8221; Jawoll, Sir.</p>
<p>Also öffne ich den Apparat, es riecht eigentlich nur nach Rotwein. Nicht nach Schädelwasser, sondern nach einem&#8230;okayen Rotwein. Soweit ich das als Nichtweiner beurteilen kann. Angenehm. Der erste Schluck verräts, es ist weniger Kohlensäure drin, als ich bei einem Colamischgetränk erwartet hätte. Kann auch mal ganz schön sein, auch wenn man vor hat mehr als eine Flasche zu trinken. Die Mischung aus Rotwein und Cola ist dann letztendlich, das ist ja das, was alle interessiert, für meinen Geschmack tatsächlich sehr gut getroffen. Erst schmeckt man Rotwein. Dann was Süßes, was wohl Cola ist. Aber nicht total Wespenimfreibad-süß, sondern hm halt angenehm süß. Der Nachgeschmack endet dann wieder im Wein. So ists fein. Alles in allem ein sehr rundes Ding, was sich super gut trinken lässt. Und ich befürchte fast, dass es sich an guten Abenden viel zu gut trinken lässt.</p>
<h2>Das Fazit</h2>
<p>Ob nun Fritz-Kola, Bionade, Africola und wie sie alle heißen. Ich mag diese Getränke. Allein schon vom Lifestylegefühl her (!?). Und darauf zielen diese Produkte ja auch ab. Alternativen bilden. Möglichst stilvoll. Und bei mir klappt das. Und tjoa &#8211; kalte Muschi könnte sich, <span style="text-decoration: line-through;">trotz des Namens</span> gerade wegen des Namens, für mich zu einer ernsthaften Alternative entwickeln. Wäre da nicht der Preis. Ohne Pfand &#8211; denn den gibt es ja nicht &#8211; zahlte ich für das Sixpack knapp 8€. Das ist ne ganz schöne Stange Geld. Und eher nicht so mein angestrebtes Preissegment. Zum Testen kann man das mal machen. Und wenn mal was besonderes anliegt. Aber so für den Partyalltag ists nicht unbedingt meins, auch wenn es echt lecker ist.</p>
<p>All in all: Empfehlung von mir.</p>
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		<title>Vodafone Runde 2</title>
		<link>http://www.polaroidmedchen.de/2010/08/11/vodafone-runde-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 15:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>

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		<description><![CDATA[So, der offizielle Twitteraccount von Vodafone (@vodafone_de) reagiert nicht mehr auf mich. Meine eMail wurde gestern abgesandt, ich bekam auch eine automatisierte Empfangsbestätigung, dass die eMail bei Yodafone eingegangen und individuell (daraus schließe ich &#8220;per Mensch&#8221;) bearbeitet wird. Kam bisher noch keine Antwort &#8211; okay, kann ich mit leben. Eben kam dann noch eine eMail, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2399" title="Vodafone Kundendienst" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/voda.jpg" alt="voda Vodafone Runde 2" width="560" height="275" /></p>
<p>So, der offizielle Twitteraccount von Vodafone (<a href="http://twitter.com/vodafone_de">@vodafone_de</a>) reagiert nicht mehr auf mich. Meine eMail wurde gestern abgesandt, ich bekam auch eine automatisierte Empfangsbestätigung, dass die eMail bei Yodafone eingegangen und individuell (daraus schließe ich &#8220;per Mensch&#8221;) bearbeitet wird. Kam bisher noch keine Antwort &#8211; okay, kann ich mit leben.<br />
<span id="more-2401"></span><br />
Eben kam dann noch eine eMail, die sich wohl auf mein Beratungsgespräch (höhö) gestern am Telefon bezieht. Evaluation. So nennt man das bei Vodafone natürlich nicht. Böse Zungen behaupten, dass 75% der Vodafonekunden wohl nichts mit dem Begriff anfangen können.</p>
<blockquote><p>Lieber Vodafone-Kunde, wir von Vodafone sind ständig bemüht, die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Damit uns dies auch zukünftig gelingt, möchten wir gerne wissen, ob Sie mit Ihrem letzten Kontakt mit Vodafone zufrieden waren.</p>
<p>Wir würden uns freuen, wenn Sie uns über den nachfolgenden, kostenlosen Link Ihre Meinung mitteilen.</p>
<p><strong>zur Umfrage</strong></p>
<p>Vielen Dank für Ihre Mithilfe!</p>
<p>Ihr Vodafone-Team</p></blockquote>
<p>Und jetzt kommt der größte Spaß. Wenn man auf den Link zur Evaluation klickt, dann bekommt man folgendes zu sehen:<br />
<a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/desktop_vodafone.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2402" title="Vodafone Service" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/desktop_vodafone-300x168.jpg" alt="desktop vodafone 300x168 Vodafone Runde 2" width="300" height="168" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mail an Vodafone</title>
		<link>http://www.polaroidmedchen.de/2010/08/10/mail-an-vodafone/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 13:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal überkommt es mich. Ich schreib da jetzt nicht mehr zu, der Brief sagt eigentlich schon Alles. Ich bin mal auf die Reaktion gespannt. Ich bin im Besitz eines Vodafone 360 M1, wie sie gewiss wissen, ist dieses Handy, aufgrund seiner Software nahezu unnutzbar. Da ich selbst Software entwickle, hab ich aus eigener Kulanz, 2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/voda.jpg" alt="voda Mail an Vodafone" title="Vodafone Samsung M1 Probleme" width="560" height="275" class="alignnone size-full wp-image-2399" /><br />
Manchmal überkommt es mich. Ich schreib da jetzt nicht mehr zu, der Brief sagt eigentlich schon Alles. Ich bin mal auf die Reaktion gespannt.<br />
<span id="more-2394"></span></p>
<blockquote><p>Ich bin im Besitz eines Vodafone 360 M1, wie sie gewiss wissen, ist dieses Handy, aufgrund seiner Software nahezu unnutzbar. Da ich selbst Software entwickle, hab ich aus eigener Kulanz, 2 (!) Firmwareupdates abgewartet, die beide jedoch rein gar nichts an der Performance des Handys geändert haben.<br />
Mein nächster Schritt war ganz logisch: Leidensgenossen suchen. Und das Internet ist voll mit Foren, die sich über die Lächerlichkeit des Ganzen aufregen.</p>
<p>Zum Vergleich: Um eine bestimmte SMS, z.B. die letzt empfangene, in meinem SMS-Postfach zu öffnen, gehe ich wie folgt vor. Ich drücke auf Nachrichten, dann auf den obersten Absender, dann auf die Sprechblase mit der obersten Nachricht. Das klingt intuitiv und einfach. Dauert allerdings zwischen 30 und 90 Sekunden. Da die Software einfach nicht ordnungsgemäß funktioniert. Bei meinem Nokia 3330, im Jahre 2002, dauerte dieser Schritt ungefähr, mit geübtem Tasten drücken, 3 Sekunden. Nun, 7 Jahre, mehrere Marsexpeditionen, einem riesigen Teilchenbeschleuniger unter der halben Schweiz, iPhonegenerationen später, will mir einer der größten Mobilfunkservicedienstleister ein Handy verkaufen, bei dem ich das 10-20fache der Zeit für diese Aufgabe benötige? Das ist lächerlich.</p>
<p>So eben rief ich Ihre Kundenhotline an. Die Nummer zu wählen kostete mich fast eine Minute &#8211; wir erinnern uns, der Hauptzweck eines Mobiltelefons ist das mobil telefonieren &#8211; und einige Nerven. A propos Nerven. Die leicht genervte Stimme am anderen Ende kam mit mir zu dem Schluss, dass sie wohl wüsste, dass diese Handys diesen Mangel aufweisen, Sie mir aber gerne jemanden zur Haustür schicken kann, der mir ein neues M1 bringt. Na, das ist ja super, dann muss ich wenigstens nicht zum Vodafoneshop trödeln, um den ganzen Unfug, mit einem Handy, was schlicht nicht funktionsfähig ist, von vorne zu beginnen.</p>
<p>Es scheint also nicht möglich zu sein, mir für einen Vertrag, der mich mehrere Dutzend Euro im Monat kostet, ein Handy zur Verfügung zu stellen, welches die Anforderungen, die das ominöse Vodafone 360 Projekt selbst aufstellte (nämlich Livezugriff auf soziale Medien, inTime-Verknüpfung mit Freunden etc), zu erfüllen? Wie ich sehe, wird das 360 auf Ihrer Internetseite auch nicht mehr großartig beworben. Wundern tuts mich nicht wirklich. Was Sie mir da verkauft haben ist eine Frechheit. Ich hoffe, dass ich auf diesen Weg noch irgendeine Form von Kulanz erfahren kann, ich lasse gerne mit mir reden. Aber bieten Sie mir bloß nicht an, mir ein Neues von diesen technischen Wunderwerken ins Haus zu liefern, sonst sehe ich mich gezwungen, die Werbemaßnahmen zu der 360-Kampagne mal genauer unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, gegen welche Versprechungen dieses Handy verstößt.</p>
<p>Im Übrigen habe ich als Beispiele für Langsamkeit jetzt nur das &#8220;Nummern wählen&#8221; oder &#8220;SMS aufrufen&#8221; aufgeführt. Es geht noch schlimmer. Starten Sie mal nen Webbrowser auf dem Handy oder beenden ihn. Oder eine App eines Drittanbieters. Und seit neustem vibriert mein Handy, weil ich angerufen werde, und es dauert gut 5-10 Sekunden, bis die Bedienelemente zum Annehmen des Anrufs erscheinen. Das geht einfach nicht. Und ich weiß, dass ich beileibe kein Einzelfall, sondern Opfer eines unreifen Produkts bin.</p>
<p>mit den allerfreundlichsten Grüßen<br />
Christian Jung</p>
<p>PS: Ihre Kundendienstmitarbeiter sollten darauf verzichten, nach solch einem Gespräch, wo beide Parteien wissen, dass hier gerade ein Kunde verarscht und verhöhnt wurde (Ja, genau das wurde ich), mir dann noch einen DSL-Anschluss verkaufen zu wollen. Das ist eine blanke Farce.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lecker, Lecker Nazi Göring</title>
		<link>http://www.polaroidmedchen.de/2010/08/08/lecker-lecker-nazi-goring/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 18:49:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[mahlzeit!]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 17:21 wird zurück gekocht. Und damit reicht es jetzt aber auch echt, mit schlechten Naziwitzen. Ist ja schlimm genug, dass die Überschrift so einem Ekel gewichen ist. Zur Wiedergutmachung widmen wir uns einem Rezept aus einem fremden Kulturkreis (jaja, das macht nix wieder gut, aber ich brauchte ne Überleitung). Nasi Goreng kommt aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2367" title="Nazi Göring" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/nazigöring.jpg" alt="nazigöring Lecker, Lecker Nazi Göring" width="560" height="275" /></p>
<p>Seit 17:21 wird zurück gekocht. Und damit reicht es jetzt aber auch echt, mit schlechten Naziwitzen. Ist ja schlimm genug, dass die Überschrift so einem Ekel gewichen ist. Zur Wiedergutmachung widmen wir uns einem Rezept aus einem fremden Kulturkreis (jaja, das macht nix wieder gut, aber ich brauchte ne Überleitung). Nasi Goreng kommt aus dem Indonesischen und heißt so viel wie gebratene Nase. Heute gibt es also gebratene Nase mit Reis. Rindsnase. Njam!<br />
<span id="more-2366"></span><br />
Njam. So endete der letzte Absatz, so beginnt der nächste, denn ich wähne mich immer noch in langanhaltender Verzückung, ob des eben eingenommenen Mahls. Es gibt, wie oben gesagt, ein Nasi Goreng und dazu gibts gesteakte Rinderfilets. Dafür brauchen wir folgende Zutaten:</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04538.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2368" title="Alle guten Gaben, alles was wir haben" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04538-150x150.jpg" alt="DSC04538 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04539.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2369" title="Paprikaperiskop" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04539-150x150.jpg" alt="DSC04539 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04540.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2370" title="Mal wieder Kaiserschoten" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04540-150x150.jpg" alt="DSC04540 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Zuuuu Uh Uh taten.<br />
</strong></p>
<ul>
<li>Paprika</li>
<li>Möhre</li>
<li>Kaiserschoten</li>
<li>Zitrone (naja naja)</li>
<li>Ingwer</li>
<li>Zwiebel</li>
<li>Ei</li>
<li>Reis (Basmati)</li>
<li>Rinderfilets</li>
<li>bissl Sahne</li>
<li>Soja Soße/Ketjap Asin</li>
</ul>
<p>Wir filetieren und parieren (dafür müssen wir übrigens nicht mit einem Schwertstreich attackiert werden, das geht auch mit Sehnen) das Fleisch in faire Fleischportionen, wobei ihr natürlich penibel drauf achtet, dass ihr euch ein größeres Stück sichern konnt. Wenn ihr euch jetzt denkt &#8220;Hehe auja!&#8221; dann seid ihr kleine Schweinchen. Schämt euch. Kaiserschoten, Paprika und Möhren werden zur letzten Salbung an das Wasser übergeben und all ihr weltlicher Schmutz von ihrer sterblichen Hülle geschubbert. Dann werden sie zerschnitten. So, wie ihr sie mögt.</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04546.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2371" title="Ein Fleisch und noch eins." src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04546-150x150.jpg" alt="DSC04546 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04547.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2372" title="Gemüsekrimskrams" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04547-150x150.jpg" alt="DSC04547 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04548.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2373" title="Twilightpaprika" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04548-150x150.jpg" alt="DSC04548 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Nebenher setzt ihr schon mal dringend Reis auf. Zumindest, wenn ihr nur mit zwei Pfannen kochen wollt, was ich euch aus Aufwandgründen ans Herzchen legen würde. Denn der folgende Ablauf sieht im Groben vor: Reis kochen, Reis anbraten, rausnehmen, Gemüse anbraten, Reis wieder zugeben und alles vermanschen. Parallel: Steaks. So, aber nun mal ganz langsam. Was passiert hier überhaupt en detail? Der Reis kocht erstmal, das ist easy. Das macht er schließlich von allein (Pro Person ne Tasse Reis, pro Tasse Reis zwei Tassen Wasser. Hoch die Tassen!). Wenn er fertig ist, wird er in einer Pfanne mit Öl, <a href="http://aheadwork.de">we</a> used a Mischung of Sate-Öl und einem roten Fancyöl, mit recht viel Beta Carotin. Schmeckt lecker, stärkt euer Herzlein und macht den Reis lecker gelblich. Sieht gut aus.</p>
<p>Für die Steaks wiederum braucht ihr etwas Timing. Übrigens nahm ich dafür das ungleich teurere Rinderfilet nur aus einem Grund: Es war im Angebot und kostete tatsächlich nur die Hälfte des sonst üblichen Kilopreis. Sonst wär das auchn echtes Unding gewesen. Naja, auf jeden Fall sägte ich ein paar Steaks, würzte sie vor dem Braten mit Salz und Pfeffer; Gerüchte, dass das Salz dem Fleisch Flüssigkeit entzieht, stimmen zwar, allerdings sind das nur wenige Prozent. Doofer ist halt, dass, wenn man nach dem Anbraten würzt, das Gewürz keine Chance hat, sich mit dem Fleisch zu verbinden. Daher vorher. Den genauen Brathergang werd&#8217; ich jetzt nicht zu Protokoll geben. Dafür gibt es echt mannigfaltig Rezepte. Übrigens hab ich das Fleisch auch einfach mal in dem Sate-Öl angebraten. Das roch so lecker. Das Ergebnis gab mir Recht.</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04550.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2374" title="Company (C) Reis" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04550-150x150.jpg" alt="DSC04550 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04567.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2375" title="Reis in Öl angebraten" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04567-150x150.jpg" alt="DSC04567 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04579.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2376" title="Spoiler: Fleischbräterei" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04579-150x150.jpg" alt="DSC04579 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Das Sate-Öl ist übrigens eine Eigenanrührung aus einem Gewürzladen hier in der Provinz. Im Prinzip ists ein Erdnussöl, was mit Curry und Chili abgeschmeckt wurde. Und es riecht einfach göttlich. Und die Flasche kann fliegen (vgl. Bild) Wir rühren für unser <span style="text-decoration: line-through;">Nazi Göring </span>(Sorry, da ist mir mein Hitler auf die Tastatur gefallen) Nasi Goreng noch ein wenig Zitronensaft mit Zitronenzesten an. Dafür sparschälern wir den Zitronenkorpus und vermessern die Reste. Nach Mafiart wird dann die Zitrone ausgequetscht und gibt uns ihren <span style="text-decoration: line-through;">geilen Liebes</span>saft (Ja, sagamal, was istn heute los?). Das verrühren wir dann zu einer eleganten Melange (wo kam das jetzt wieder her?) und stellen das Schälchen bei Seite.</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04565.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2378" title="Vorsicht, ich kann Kasate!" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04565-150x150.jpg" alt="DSC04565 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04554.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2379" title="Mein Sommerbild 2010 :P" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04554-150x150.jpg" alt="DSC04554 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04560.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2380" title="Zitronös!" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04560-150x150.jpg" alt="DSC04560 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Nachdem wir das Zitronenzeugs, kurz ZZ, vorbereitet haben, bereiten wir noch das Eierzeugs, kurz EZ, vor. Das ist hinterher dafür da, um die ganze Nasenmasse sämig zu machen. Dafür quirlen wir je nach Reisaufkommen 2-5 Eier schön quirlig, würzen die Pampe dann mit Sojasoße/Ketjap Asin, Salz, Pfeffer, bisschen was scharfem. Und wenn man drauf steht &#8220;verlängert&#8221; man das Ganze noch mit Sahne. Außerdem eine kleine Prise Zucker. Dann haben wir einen tollen Reisbinder. Und nein, das ist kein rassistischer Ausdruck für kleine erwerbstüchtige Japaner. Entgegen des heutigen Eindrucks find ich Rassisten nämlich ziemlich doof. Zu Essen bekämen die von mir nix. Und sonst auch nüscht. Nur, dass das klar ist.</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04557.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2381" title="Okay, okay. Ich lass es unkommEntIERt" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04557-150x150.jpg" alt="DSC04557 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04563.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2382" title="hEi Key." src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04563-150x150.jpg" alt="DSC04563 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04551.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2383" title="Charlotte und ihre Möhren" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04551-150x150.jpg" alt="DSC04551 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Also widmen wir uns jetzt dem Gemüse. Wir machen noch klitzekleine Ingwerwürfel und schnippeln ne Zwiebel oder Charlotte in kleine Teile. Der Reis ist inzwischen übrigens dann auch fertig angebraten. Er wird wieder in seinen Kochtopf umgefüllt und die Pfanne wieder mit ein wenig Öl befüllt. Hier braten wir dann erstmal die Zwiebel, den Ingwer und die Möhrenriegel an, denn die Möhrenmöpse brauchen von unseren Gemüsesorten am längsten Hitze. Bzw können sie am längsten ab, ohne wabbelig und schwabbelig zu werden, wie alte Omas im Freibad. Oder auch ohne Freibad. Ein wenig ablöschen mit ZZ, und auch Paprika und Kaiserschoten hinzugeben. Alles gut durchschwenken und wenn es zur Zufriedenheit mit Röstaromen versehen ist, dann kann auch der Reis wieder dazu kommen.</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04570.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2384" title="Pfanne Teil 1" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04570-150x150.jpg" alt="DSC04570 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04571.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2385" title="Pfanne Teil 2" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04571-150x150.jpg" alt="DSC04571 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04580.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2386" title="Live-Action!!!11" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04580-150x150.jpg" alt="DSC04580 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Pfanne gut durchmischen und dann EZ darüber. Wieder außerordentlich  gut durchmischen. Noch ein wenig die Hitze ihr Werk tun lassen und  fertig ist das Nasi Goreng. Das Ei sollte sich toll verbunden haben, so dass ihr nicht Reis, Gemüse und Rührei habt, sondern eine sämige, leicht Risottoartige (ich lehne mich weit aus dem imaginären Fenster und werfe dabei einen #Blumenkübel um) Gesamtmasse mit Gemüse interlaced. Jawoll, so muss es sein. Dann klatscht ihr davon gute Holzfällerlöffel auf die Teller und legt die Fleischlappen dekorativ daneben. Ein weiteres Kunstwerk ist vollbracht. Und ihr seid der Künstler. Guten Appetit. Pommfritt.</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04587.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2387" title="&quot;Röstaromen sind keine Restaromen!&quot;" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04587-150x150.jpg" alt="DSC04587 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04588.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2388" title="Und einmal links" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04588-150x150.jpg" alt="DSC04588 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04589.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2389" title="..und auch mal rechts" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04589-150x150.jpg" alt="DSC04589 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a></p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04590.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2390" title="Nochmal die pornographische POV-Variante." src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04590-150x150.jpg" alt="DSC04590 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04592.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2391" title="Straußensteak mit Kroketten." src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04592-150x150.jpg" alt="DSC04592 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04593.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2392" title="Übrigens komplett veganisch!" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/DSC04593-150x150.jpg" alt="DSC04593 150x150 Lecker, Lecker Nazi Göring" width="150" height="150" /></a></p>
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		<item>
		<title>Meeeh&#8217; Licht</title>
		<link>http://www.polaroidmedchen.de/2010/08/06/meeeh-licht/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 14:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist endlich so weit. Ich hab jetzt ein gutes dreiviertel Jahr mit mir gehadert. Hab das Für und das Wider abgewogen, zerspatelt, gemörstert, nochmal gegeneinander abgewogen, aufgekocht, eingekocht und letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen: Ich muss sparen. Also hab ich mir einen Plan zurecht gelegt, wie ich sie bekommen kann. Und hey [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist endlich so weit. Ich hab jetzt ein gutes dreiviertel Jahr mit mir gehadert. Hab das Für und das Wider abgewogen, zerspatelt, gemörstert, nochmal gegeneinander abgewogen, aufgekocht, eingekocht und letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen: Ich muss sparen. Also hab ich mir einen Plan zurecht gelegt, wie ich sie bekommen kann. Und hey &#8211; was soll ich euch sagen? Der Plan ging auf. Meine Firma ist um weitere Hardware reicher. Das klang cool. Chris hat eine neue Kamera.</p>
<p><span id="more-2359"></span>Im Endeffekt war die <em>Sony a200</em> meine erste eigene Digitalkamera. Ganz schön bonzig eigentlich, direkt mit einer DSLR einzusteigen, aber ich hatte schon Jahre vorher immer eine kompakte <em>Coolpix</em> von meinem Vater zur freien Verfügung und durfte dann und wann auch mal mit seiner <em>Canon EOS400D</em> üben. Also ganz so schlimm war es nicht.</p>
<p>Aber sie war halt ein Einsteigermodell, damals im Angebot und ist jetzt ja auch schon in der 2. oder 3. Generation überholt. Das größte Manko der a200 war &#8211; für meine Bedürfnisse &#8211; das unglaublich hohe Bildrauschen, bei allem was über ISO800 ging. Das war echt kein Spaß mehr, bei manchen Motiven empfand ich das Rauschen sogar schon bei 400 ASA (ich weiß. ASA ist überholt. Aber es klingt so viel schöner) als störend. Da ich jetzt allerdings schon ein paar Objektive, nen Blitz und einen Kompagnon mit Sony besitze (okay, Tobi besitze ich nicht wirklich <img src='http://www.polaroidmedchen.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' title="Meeeh Licht" />  ), war schon relativ klar, dass ich keinen Markenwechsel anstrebe. Außerdem bin ich grundlegend mit Sony sehr zufrieden.</p>
<p>Also Aufrüsten. Ein neuer Body muss her. Nicht für mich, sondern äh in Kamerasachen. Halt. Ne? Und da fiel die Wahl dann auf die <strong>Sony a550</strong>. Mit Batteriegriff. <a href="http://aheadwork.de/2010/08/04/reicher-freund/">Dafür fuhr ich nach Köln.</a> Stolzierte in den Profishop von <a href="http://www.foto-lambertin.de/">Lambertin</a> und packte die Fakten auf den Tisch. Ich brauch ne a550. Ne Speicherkarte. Und nen Batteriegriff. Bekam ich dann auch. Hab brav bezahlt und draußen mutierte ich dann wieder zum infantilen Lümmel der sich schelmisch über seine neue Errungenschaft freute. Großartig! Das war genau wie damals mit diesem Sportwagentransformer, der die Raketen abfeuern konnte. Hachja.</p>
<p>Hier mein erstes Foto mit der neuen Kamera.</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/erstesfoto.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2360" title="Erstes Foto mit der a550" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/erstesfoto-300x199.jpg" alt="erstesfoto 300x199 Meeeh Licht" width="300" height="199" /></a></p>
<p>So. Und was kann &#8220;die Neue&#8221; jetzt so Tolles? Sie ist entschieden lichtstärker, was sie dem CMOS-Sensor verdankt, der ihr innewohnt. So kann man auch mal bedenkenlos die ISO1600 nutzen. Kein allzu großes Problem. Sie hat Liveview. Puritaner werden mäkeln, tat ich auch erst. Aber ist ne praktische Sache. Vor allem mit dem MF Check LV, in dem ich den Fokus manuell in einer 7x (14x) vergrößerten Ansicht auf dem Display genau setzen kann. ultra angenehm. Nie wieder unscharfe Augen oder falsch fokussierte Bereiche. Das Display ist übrigens große Klasse. Drei Zoll groß und löst mal eben mit nem Megapixel auf. Hübsch. Ja. Das Rundumpaket ist, wie der Name schon sagt, rund. Die Kamera macht Spaß. Wirklich. Ist ein tolles Werkzeug, mit dem ich meine technische Limitierung vorerst wieder aufgehoben hab. Für längere Zeit.</p>
<p>Jetzt kommt übrigens noch ein Vergleich von zwei Fotos. Das eine mit der <em>a200</em>, das andere mit der <strong>a550</strong> geschossen. Beide haben die gleichen Aufnahmeparameter. Hab kein Stativ verwendet, daher ist der Blickwinkel nicht 100%ig der Gleiche. Aber das tut der Sache keinen Abbruch. Wir bewegen uns übrigens bei besagter ISO1600. Blende liegt bei F/5.6 und das Bild wurde 1/10 Sekunde belichtet.</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/a200.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2361" title="Sony a200" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/a200-150x150.jpg" alt="a200 150x150 Meeeh Licht" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/a550.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2362" title="Sony a550" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/a550-150x150.jpg" alt="a550 150x150 Meeeh Licht" width="150" height="150" /></a></p>
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		<item>
		<title>Einkaufsknüppel</title>
		<link>http://www.polaroidmedchen.de/2010/08/03/einkaufsknuppel/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 20:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Hannah hat mich mit einem Stöckchen beworfen, wie so oft. Dieses Mal gehts um mein Einkaufsverhalten. Werd mich also mehr öffnen, als ichs mit jeder Paybackkarte könnte. Der gläserne Mensch im Polaroidmedchen. Du bist im Geschäft unterwegs. Landet auch was in deinem Korb das nicht auf der Liste stand? Ich bin ziemlicher Intuitivkäufer. Naja. Jein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hannah hat mich mit einem <a href="http://aheadwork.de/2010/08/02/einkaufsstockchen/">Stöckchen</a> beworfen, wie so oft. Dieses Mal gehts um mein Einkaufsverhalten. Werd mich also mehr öffnen, als ichs mit jeder Paybackkarte könnte. Der gläserne Mensch im Polaroidmedchen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2354" title="Einkaufsstöckchen" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/einkauf.jpg" alt="einkauf Einkaufsknüppel" width="560" height="275" /><br />
<span id="more-2353"></span><br />
<em>Du bist im Geschäft unterwegs. Landet auch was in deinem Korb das nicht auf der Liste stand?</em><br />
Ich bin ziemlicher Intuitivkäufer. Naja. Jein. Eigentlich gibt es zwei Einkaufsarten bei mir. Ich kaufe gezielt für ein Gericht ein. Dann landet vlt auch mal ne ungeplante Milka oder ein Sonderangebot im Wagen, aber prinzipiell nur die Sachen, für das Gericht. Variante Zwei ist der Rundumschlag. Da kauf ich Alles, was ich irgendwie grad mal so gebrauchen kann. Das ist eher ziellos und auch nicht unbedingt klug.</p>
<p><em>In welcher Ecke des Supermarkts hältst du dich am liebsten auf?</em><br />
Fleischtheken find ich ganz knorke. Oder Milchprodukte. Ich bin totaler Joghurtfanatiker.</p>
<p><em>Was landet automatisch immer in deinem Korb?</em><br />
Nudeln, Brot, Reis, Wasser. Wie puristisch. </p>
<p><em>Durchschnittlicher Preis den du ausgibst?</em><br />
Hm kommt auf die Einkaufsart an. Im Schnitt würde ich dann allerdings 12-18€ sagen.</p>
<p><em>Bar oder Karte?</em><br />
Meistens mit Karte. Kleinere Einkäufe aber auch mal bar. Bin aber ziemlicher Plastikfetischist.</p>
<p><em>Könntest du den Laden Blind durchgehen und trotzdem die richtigen Dinge einpacken?</em><br />
Joa, doch. In den Läden, in denen ich öfter bin, find ich mich erstaunlich gut zurecht, weil ich ein sehr optisches Gedächtnis hab.</p>
<p><em>Um welchen Gang machst du einen großen Bogen?</em><br />
Um keinen so richtig, glaub ich. Inzwischen immer häufiger um die Maggi<del datetime="2010-08-04T10:16:05+00:00">e</del>-Knorr-Abteilung. Gut, ne?</p>
<p><em>Hamsterkäufe?</em><br />
Mein Schrank ist voller Nudeln. In allen Größen und Formen. Ernsthaft.</p>
<p><em>Was hast du dich noch nie getraut einzukaufen?</em><br />
Rinderfilet. Aber bei meinem Stammdealer schlägt das halt auch mal mit 39,99€ pro 1000g Tottier zu Buche. Kein Spaß so was.</p>
<p><em>Spar- oder Qualitätsmarke?</em><br />
Gerne Hausmarken. Die haben meist einen guten Kompromiss zwischen Qualität und Preis.</p>
<p><em>Kaufst du Zeitschriften/Bücher im Supermarkt oder im Fachhandel?</em><br />
Im Fachhandel. Zumal ich eh kaum noch Zeitschriften kaufe.</p>
<p><em>Wechselst du die Schlange wenn eine neue Kasse aufmacht?<br />
</em>Ich bin derjenige, der vor dir an der neuen Kasse steht, Baby. Immer.</p>
<p><strong>Das Stöckchen nimmt sich jeder, der es haben will.</strong></p>
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		<title>Mit den schönsten Songs der Welt #5</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 17:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Musik, die für mich perfekt zu gewissen Aktivitäten passt: Lady Gaga nach und vor einem Schultag, der die Konsistenz von Kaugummi annimmt. Crystal Castles beim Aufräumen oder Putzen. Frauenarzt &#038; Manny Marc als Pflichtprogramm vor (internen)Jahrgangsfeten. Gisbert zu Knyphausen beim Nicht-Einschlafen-Können. Letztes Wochenende hat sich dann auch Fenech-Soler in diese Liste eingereiht. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><object width="450" height="278"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ByaPYdvUIXQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ByaPYdvUIXQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="450" height="278"></embed></object></center></p>
<p>Es gibt Musik, die für mich perfekt zu gewissen Aktivitäten passt: Lady Gaga nach und vor einem Schultag, der die Konsistenz von Kaugummi annimmt. Crystal Castles beim Aufräumen oder Putzen. Frauenarzt &#038; Manny Marc als Pflichtprogramm vor (internen)Jahrgangsfeten. Gisbert zu Knyphausen beim Nicht-Einschlafen-Können. </p>
<p>Letztes Wochenende hat sich dann auch Fenech-Soler in diese Liste eingereiht. Wenn man nachts nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag alleine im Auto sitzt und nach Hause fährt, der Rücken vom Stehen und die Füße vom vielen Laufen schmerzen, man das unerträgliche Gedudele der einprogrammierten Radiosender nicht mehr ertragen kann, der Hunger sich bemerkbar macht und man eigentlich nur noch ins eigene Bett fallen will. Genau an diesem Punkt können einem die drei symphatischen Briten nochmal ein wenig Vitalität einhauchen. </p>
<p>Und falls ihr euch mal nicht in dieser Situation befindet: Fenech-Soler ist auch absolut tanzbar. Also dreht die Boxen auf und genießt &#8211; sowohl akustisch als auch visuell, denn das Video ist absolut sehenswert.</p>
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		<title>Uni-Archetypen: Die Rotbäckchen Vol. 1</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Siegen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Archetypen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Auge]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Königin, die sie alle vereint. Schmerzlich tief sitzt noch immer die Banalität der Alliteration &#8220;Café Chaos&#8221;, die gemütliche kleine Kaffeeküche inkl Sitzgelegenheiten mit Terasse im B-Trakt des Adolf Reichwein-Campus der Uni Siegen. Alte AStA- und Antifa-Plakate, Spuckis auf Wänden und Möbeln, unvollständige Regale mit unvollständigen Schachspielen und ein Haufen Kram, quasi der Traum eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Königin, die sie alle vereint.</p>
<p>Schmerzlich tief sitzt noch immer die Banalität der Alliteration &#8220;Café Chaos&#8221;, die gemütliche kleine Kaffeeküche inkl Sitzgelegenheiten mit Terasse im B-Trakt des Adolf Reichwein-Campus der Uni Siegen. Alte AStA- und Antifa-Plakate, Spuckis auf Wänden und Möbeln, unvollständige Regale mit unvollständigen Schachspielen und ein Haufen Kram, quasi der Traum eines jeden Messis. In dieser Umgebung treiben sie sich also rum; Die AStA-Feen, die Antifas, die hippen Geisteswissenschaftler und die grüne Birkenstock-Brut, in friedlicher Eintracht, alle zusammen. Ich meine, die Verknüpfungen sind ja auch da, schauen wir uns doch nur mal Birgit an.<br />
<span id="more-2337"></span></p>
<p>Gebeutelt durch den Vornamen und die eigene Schullaufbahn fand sie einen warmen Platz im Schoß des ungekrönten Platz 2 <em>der</em> Fraktion unserer Gesellschaft, die wie fast keine andere für schnelle Identifikation und Akzeptanz steht: Die Links-Alternativen. Angefangen von ihrem ersten Brieffreund in Guatemala, über ihre erste Dritte-Welt-Laden-Handtasche aus Jute, bis zur ersten Beisitzen beim AStA-Aussschuss, hat sie sich einen Namen als trendige Protest-Ikone ihrer Schule und mittlerweile auch ihrer Uni gemacht. Die Dreadlocks sind die Krone, das Tuch im Haar ihr Insignium, das Nasenpiercing ihr Markenzeichen, der Anti-Genfood Button ihre Agenda und die Sandalen, tja&#8230;die gehören wohl einfach dazu. Eine Königin, eine Mutter, eine Vorreiterin.<br />
Morgens trifft sie als eine der ersten in der Uni ein und kocht für alle Frühaufsteher Fair-Trade-Kaffee aus Guatemala, den ihr Brieffreund aus Guatemala ihr empfohlen hat. &#8220;Warst du schon mal in Guatemala?&#8221; fragt eine junge Philosophie-Studentin. Kann ein Morgen besser beginnen als mit einer dicken Extra-Portion Guatemala?<br />
&#8220;Nee du, aber ich will unbedingt. Morgen kommt ein Student hier hin, der hält einen Vortrag. Er hat in Guatemala ein FSJ gemacht!&#8221; Das Leuchten ihrer Augen verliert den Fixpunkt, wenn man Guatemala spritzen könnte, sie würde es tun. Die Philo-Studentin ist nur mäßig interessiert, kann sich das allerdings auch rausnehmen, da Philo-Studenten zum Hauptklientel des Etablissements gehören. Ganz anders die kleineren Gruppen: Der radikale Antifaler, der zum Nazis-Klatschen nach Leipzig fährt und jeden Montag eine neue Narbe vom Wochenende mitbringt; Der superschmächtige Super-Veganer, der mit Bart, Brille und Dreadlocks aussieht wie ein Vollkorn-Wattestäbchen; Der verirrte Metaller mit den langen Haaren und den unlesbaren Band-Shirts, immer bedacht &#8220;Saufen&#8221; und &#8220;Metal&#8221; als Fahnen für den linken Widerstand hochzuhalten; Die burschikose Vollblut-Lesbe mit der dreckigen Lache usw. usw. Es gibt viele kleine Gruppen innerhalb der Rotbäckchen-Fraktion, mal grüner, mal roter, mal schwärzer. Und einige von ihnen sind sicherlich einen eigenen Beitrag wert, denn:  Das ist ein mächtig großes Fass&#8230;</p>
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		<title>Irgendwas, das bleibt</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 19:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind diese Nächte, die einem den Atem rauben. Die Nächte, in denen der Himmel von Sternen übersät ist, die Luft sich gleich einer wärmenden Decke um den eigenen Körper wickelt und der Geruch von Freiheit das unaufdringlichste Parfum ist, was die Welt in diesem Moment zu bieten hat. Ich atme tief ein, spüre, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind diese Nächte, die einem den Atem rauben. Die Nächte, in denen der Himmel von Sternen übersät ist, die Luft sich gleich einer wärmenden Decke um den eigenen Körper wickelt und der Geruch von Freiheit das unaufdringlichste Parfum ist, was die Welt in diesem Moment zu bieten hat. </p>
<p><span id="more-2323"></span><br />
Ich atme tief ein, spüre, wie die warme Luft in meine Lunge strömt, sich ein kleines Atom in Bewegung setzt, seinen Nachbarn zum Tanz auffordert, begleitet vom Orchester der Nacht. Ein Tanz, ein Impuls. </p>
<p>In meinem Kopf setzt sich das Gedankenkarussel in Gang. </p>
<p>Eigentlich ist es genauso wie damals. Wie wir als Kinder auf dem Jahrmarkt durch die Menschenmenge irrten, die Lichter sich in unseren Augen spiegelten, die Faszination jedes Glied einnahm. Damals war es der Jahrmarkt, der uns fesselte, heute sind es Gedanken, die uns nicht loslassen.</p>
<p>In Gedanken springe ich durch das vergangene Jahr. Bilder flimmern vor meinem inneren Auge. Die Nacht, in der ich mein Herz verlor, Tage in Berlin gekoppelt mit dem Gefühl, dass da jemand ist, der wartet, ein tränenreicher Abschied, Gespräche über die Welt, über Träume, Wünsche, Perspektiven für die Zukunft, die Volljährigkeit, das erste Mal alleine im Auto unterwegs sein und glauben, ein kleines Stück mehr Freiheit in den Händen zu halten als zuvor, Sehnsucht, Sorgen, einen guten Freund finden und ihn wieder verlieren, Enttäuschungen, der erste richtige Liebeskummer, Freundschaften zerbrechen, das Gefühl, dass alles, was man hat, langsam zerbricht, Freundschaften entstehen, durchtanzte Nächte, ehrliche Tränen,  Fehltritte, Konzerte, regnerische Tage in München, Abstürze, verschwendete Worte, ungesagte Worte – Hochpunkte und Tiefpunkte, Hand in Hand.</p>
<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/blackwhite.jpg"><img src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/blackwhite.jpg" alt="blackwhite Irgendwas, das bleibt" title="black&amp;white" width="550" height="413" class="aligncenter size-full wp-image-2326" /></a><br />
Ich öffne die Augen, um dem Gedankenkarussel zu entfliehen. Die Lichter der Stadt liegen verschwommen vor mir, über mein Gesicht legt sich ein Netz, auf meine Lippe fällt ein Tropfen salziger Flüssigkeit. </p>
<p>Es tut erst richtig weh, wenn man denkt, man ist drüber hinweg.</p>
<p>Ich stehe auf, unter meinen nackten Füßen knirscht der warme Kies, bohrt sich in meine Fußsohlen. Ich kehre der Stadt den Rücken zu, meine Schritte werden schneller, ich laufe, ich renne, renne und renne, bis die Dunkelheit die Lichter der Stadt verschluckt. Renne, renne und renne.</p>
<p>Auf der Suche nach irgendwas, das bleibt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Is there a school in Mianus?</title>
		<link>http://www.polaroidmedchen.de/2010/07/26/is-there-a-school-in-mianus/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 12:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine freie Zeit verbrachte ich in letzter Zeit unglaublich sinn- und stilvoll, muss ich zugeben. Neulich Abend irgendwann, es wird eine laue Sommernacht gewesen sein. Die Straße war noch warm vom hitzigen Tagestreiben, die Pflanzen rochen angenehm, irgendwo feierten Menschen die gute Zeit und grillten. Grillen unterlegten die Harmonie. Die Luft war anregend, verleitete zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine freie Zeit verbrachte ich in letzter Zeit unglaublich sinn- und stilvoll, muss ich zugeben. Neulich Abend irgendwann, es wird eine laue Sommernacht gewesen sein. Die Straße war noch warm vom hitzigen Tagestreiben, die Pflanzen rochen angenehm, irgendwo feierten Menschen die gute Zeit und grillten. Grillen unterlegten die Harmonie. Die Luft war anregend, verleitete zu poetischen Ergüssen. Die weiche Haut einer geliebten Person unter meinen Fingerspitzen, ihr sommerlicher Duft in meiner Nase, hinterließ mich schwärmend, von Schmetterlingen und Regenbogen träumend. Und im Fernsehn lief Jackass. Der Film.<br />
<span id="more-2320"></span><br />
Das verleitete mich &#8211; natürlich aus rein wissenschaftlichen Gründen, nochmal mit dem Phänomen Jackass auseinanderzusetzen. Und bei Gott, das tat ich. Alte Erinnerungen und Namen wurden wach. Oh wie geil! Bam Margera! Und Ryan Dunn. Oh shit, Partyboy Chris Pontius. Ha, Weeman, Steve-O. Ehren Mcgehey, Dave England. Alle sind sie dabei. Raab himself, Phil Margera. Und natürlich <em>Hello, my name is Johnny Knoxville, welcome to Jackass.</em> Punk-Country-Mashup. Alles in dieser Serie ist irgendwie Mash-Up. Ein Gebräu aus Schmerzen, Lachen, Körperausscheidungen, beknackten Stunts und merkwürdigen Pranks/Skits (also Leute-Verarschen). Das ganze in einer bis dato einzigartigen Mischung, die &#8211; trotz immer wieder betontem Nicht-Nachahmen &#8211; gerade das forderte und z.B. Uschi Glas&#8217; Sohnemann von der Straßen in den Knast (mit Zwischenstation Jackassklon) beförderte. Jackass hat irgendwie Maßstäbe gesetzt. Auf ne strange Art.</p>
<p>Die ersten Dinge, die ich in die Richtung sah, waren Anfang/Mitte der 90er (also seitdem ich TV konsumiere) diese merkwürdigen Amateurvideo-Shows. Früher noch mit echten Moderatoren mit Konzept und so. Später immer mehr auch in der Peripherie zum Trash verkommen, gaben diese Shows den unfreiwilligen Humor dieser Zeit an. Leute schickten Videos ein, wie Oma in den Kuchen, die Braut von der Tanzfläche und die Zwillinge neben den Pool landeten. War irgendwie ganz lustig, lebte aber von Wiederholungen. Irgendwann wiederholten sich die Motive. Irgendwann sogar die Videos selbst. Aber auch da kamen schon mit der Zeit immer mehr Leute, die sich bei offensichtlich dummen Dingen filmten. Downhill mit nem Mountainbike auf nen Fluss zu. Kann ja eigentlich gar nicht gut gehen, wenn jemand filmt. War das der Anfang? Irgendwie schon.</p>
<p>Für Jackass wurde dann zur Jahrtausendwende hin ein Haufen von Kuriositäten zusammengestellt. Alle grob aus dem Skatermilieu. Ein Kleinwüchsiger, ein ehemaliger Clown. Alle irgendwie leicht exhibitionistisch, anal- und genitalfixiert, sich für keinen Spaß zu schade. Und darauf basiert es letztendlich. Man appeliert an Schadenfreude. Teilt zwar auch an andere aus, aber hauptsächlich steckt man ein. Wenn man mit einem Dreirad eine 50m lange Treppe runter fährt. Sich die Hinterbacken zusammenpiercen lässt. Und ich könnt unendlich viele Beispiele bringen.</p>
<p>Ich hab Spaß dran. Muss ich zugeben. Ich hab einfach Freude daran, mir diesen Unfug anzugucken. Ich find die Charaktere auf ne bizarre Art unglaublich sympathisch. Total wracked. Wasted. Sympathisch. Gute Menschen. Wie gehts euch da? There is a big, red truck in Mianus.</p>
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		<title>Uni-Archetypen: Der/Die Klischee-Student/in</title>
		<link>http://www.polaroidmedchen.de/2010/07/25/uni-archetypen-derdie-klischee-studentin/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 19:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Siegen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Archetypen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Auge]]></category>

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		<description><![CDATA[Schubladen. Ich weiß, eine heikle Sache, aber nach 6 Semestern Universität und einer Menge vergeudeter Zeit in Mensa, Bistro etc. kann man zumindest gewisse Archetypen erkennen. Unter &#8220;Uni-Archetypen&#8221; versuche ich pro Eintrag einen Typus näher zu erörtern, zu klassifizieren oder ganz einfach vorzustellen. Und bedenke: Du und Ich, wir sind sicherlich irgendwo mit drin. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schubladen. Ich weiß, eine heikle Sache, aber nach 6 Semestern Universität und einer Menge vergeudeter Zeit in Mensa, Bistro etc. kann man zumindest gewisse Archetypen erkennen. Unter &#8220;Uni-Archetypen&#8221; versuche ich pro Eintrag einen Typus näher zu erörtern, zu klassifizieren oder ganz einfach vorzustellen. Und bedenke: Du und Ich, wir sind sicherlich irgendwo mit drin.</p>
<p><span id="more-2314"></span></p>
<p>Ich beginne mit &#8220;Der/Die Klischee-Student/in&#8221;.</p>
<p>Da sitzt also dieser Kerl mit seinem Dakine Rucksack voller &#8220;Rock!&#8221; oder &#8220;Warning! Student Crossing!&#8221; Buttons, der hippen Jeans, den Chucks, dem Adidas Pullover und er trinkt in Ruhe seinen Kaffee, vor seiner Neon-Ausgabe, das Netbook liegt neben ihm, schön. Im Bistro der Universität ist es noch ruhig. Er wäre beinahe nicht aufgefallen, wäre da nicht seine Kommilitonin aus dem zweiten Semester, die er im Einführungseminar der Soziologie doch mal kennen gelernt hatte.  Er hatte nicht vergessen, dass sie beide damals so schön im Kollektiv die Augen verdreht hatten, als es hieß das Sozi nicht c.t. sondern s.t. stattfinden sollte.  Nichts schweißt mehr zusammen als der gute Gevatter Nörgel. Er winkt ihr, als sie ihr belegtes Brötchen nach draußen bugsiert.  &#8220;Moin! Na, alles frisch?&#8221;<br />
Sie, Stiefel, Strumpfhose, mittellanger schwarzer Rock, Bluse, die Haare ungewohnt offen, keine Anzeichen, ganz ohne Pomp und Popkultur, dafür noch etwas Winterspeck und Textmarkerflecken an den Händen.<br />
&#8220;Ach hi, ja alles okay und bei dir?&#8221;<br />
&#8220;Ja, muss. Gleich Sozi Vertiefung!&#8221; Chapeau, der Herr, direkt den richtigen Nagel getroffen und den letzten Zweifel aus ihren Augen entfernt, doch an deinen Namen erinnert sie sich immer noch nicht.<br />
&#8220;Uhh, na dann viel Spaß!&#8221; Sie lächelt, stiefelt davon.  Er nickt ihr mit offenem Mund hinterher und starrt für einige Sekunden in J.D.-Manier in die Luft, um sich dann wieder seiner Neon zu widmen. Ein Blick auf das Handy verrät ihm die Uhrzeit. Er packt alles zusammen, geht zum Getränkeregal und wollte schon zur Bionade greifen, was das Bild fast perfekt machen würde, entscheidet sich dann aber in seiner schier unendlichen Zwittrigkeit für die einzig richtige Wahl, die Flasche Mezzo Mix, keine Fanta, keine Cola, irgendwas von beidem. Dann verschwindet er aus meinem Sichtbereich. Er hat noch 10 Minuten Zeit. Was wird er da wohl noch anstellen? Greift er in der Buchhandlung am Campus blind in die Stern/Neon-Bestseller-Liste? Liest er desinteressiert aber pflichtbewusst den AStA-Aushang? Wer weiß das schon. Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass ich den Kerl heute abend sicherlich schon wieder irgendwie vergessen habe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Semester ist tot. Lang lebe das Semester!</title>
		<link>http://www.polaroidmedchen.de/2010/07/23/das-semester-ist-tot-lang-lebe-das-semester/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 23:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Siegen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Auge]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorbei. Oder besser: Ende der Schreckensherrschaft der Vorlesungen SS2010. Das es manchen Universitäten nicht geläufig ist, dass der Bonner Wahlspruch „Nicht jede Vorlesung ist es wert, besucht zu werden“ einige Kilo an Begründungen hat und somit legitim ist, ist nicht mehr zu verleugnen. Große Ankündigungen á la „Anwesenheitslisten werden reduziert und teilweise abgeschafft!“ verdursteten auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorbei. Oder besser: Ende der Schreckensherrschaft der Vorlesungen SS2010.</p>
<p>Das es manchen Universitäten nicht geläufig ist, dass der Bonner Wahlspruch „Nicht jede Vorlesung ist es wert, besucht zu werden“ einige Kilo an Begründungen hat und somit legitim ist, ist nicht mehr zu verleugnen. Große Ankündigungen á la „Anwesenheitslisten werden reduziert und teilweise abgeschafft!“ verdursteten auf den ersten Strecken dieses mittlerweile herbstlichen Semesters sang und klanglos.</p>
<p><span id="more-2310"></span></p>
<p>Das die Gründe dafür in den Studienordnungen bis tief in den Dschungel der Uni-Bürokratien führt, weiß mittlerweile spätestens jeder Dritt- oder Viertsemester. Überhaupt war es ein Semester voller gefühlter „unerfüllter Erwartungen“. Rektorat, Dekanate und AStA versagen bei dem Versuch, einen Grundpfeiler der Kommunikation und Transparenz zu errichten. Die Kluft zwischen den Generationen und die Spannungen aus den Tagen der Studentenproteste waren bei jeder Sitzung, in jeder Podiumsdiskussion und bei jeder Tagung allgegenwärtig. Gift wurde mit noch mehr Gift bekämpft. Trotz wurde mit Trotz überschüttet. Was soll denn nun werden? Das hat sich nicht nur Georg Simmel vor der Revolution 1918 gefragt, sondern auch ich frage mich, was nun auf mich zu kommt. Während andere Universitäten eben jenes Unkraut aus Scheine-Abholen, Kommunikationsproblemen, öffentliche Nahverkehrsanbindungen undwiediekleinenpflänzchenallesoheißen schon teilweise vor Jahren vernichten konnten, steckt die Universität Siegen spätestens seit diesem Frühjahr so tief im durchwucherten Morast, das die Hoffnung auf Besserung langsam völlig schwindet. Klar, wieso nicht noch drei oder vier mal im roten Hörsaal schlafen und ein bisschen mosern und Bierchen trinken, aber seien wir mal ehrlich, schön war die Zeit, aber Spuren sind und bleiben wohl rar.</p>
<p>Blicken wir also auf das kommende Wintersemester, mit seinen Erstsemester-Studis und den harten Siegener Schneetagen. Warten wir der Tage die da kommen mögen. Möge die Mensa auch weiterhin mit uns sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jailbait Hausarbeit</title>
		<link>http://www.polaroidmedchen.de/2010/07/22/jailbait-hausarbeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 17:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Siegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute bekam ich meine Hausarbeit wieder. Eine 2.3, weil ich gegen einige formale Auflagen verstoßen hab. Naja, man kann nicht alles haben. Hätte nicht einfach nur fußnoten sollen, aber ich find das so angenehm und den Textfluss viel besser. Fand der Dozent nicht. Schade für mich. Aber wie versprochen, gibt es die Hausarbeit hier zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/medialesexualisierung.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2303" title="Mediale Sexualisierung" src="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/medialesexualisierung.jpg" alt="medialesexualisierung Jailbait Hausarbeit" width="560" height="250" /></a></p>
<p>Heute bekam ich meine Hausarbeit wieder. Eine 2.3, weil ich gegen einige formale Auflagen verstoßen hab. Naja, man kann nicht alles haben. Hätte nicht einfach nur fußnoten sollen, aber ich find das so angenehm und den Textfluss viel besser. Fand der Dozent nicht. Schade für mich. Aber wie versprochen, gibt es die Hausarbeit hier zum Download&#8230;<br />
<span id="more-2302"></span><br />
Wer noch nicht weiß, worum es  hier geht, der sei auf <a href="http://www.polaroidmedchen.de/2010/05/16/alles-fur-die-wissenschaft/">diesen</a> und <a href="http://www.polaroidmedchen.de/2010/06/24/statusbericht-commander/">diesen</a> Artikel aus der jüngeren Vergangenheit verwiesen. Da in den Kommentaren und auf Twitter gefordert wurde, dass ich das Machwerk am Ende auch präsentiere, läute ich hiermit das Ende ein und präsentiere das Machwerk. So.</p>
<p>Hier ist dann der pdf-Download. <a href="http://www.polaroidmedchen.de/wp-content/uploads/Hausarbeit_mewi.pdf">Hausarbeit PDF</a> Einfach mit einem Rechtsklick speichern, weil sich sonst Apture dazwischen wirft <img src='http://www.polaroidmedchen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' title="Jailbait Hausarbeit" /> </p>
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