Diesen Freitag ist es so weit. Ich werde zusammen mit Tobi einen Job als Abiballfotograf haben. Die Mädels und Jungs der Bertha-von-Suttner Gesamtschule in Siegen wollen uns für ihre Festivitäten einspannen und wir sagen natürlich nicht nein. Gemeinsam treten wir als deræther auf und machen uns zur Zeit so unsere Gedanken…
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Verbringe viel Zeit an meinem Fenster. Von Beruf aus. Ich seh täglich dutzende Menschen hier vorbei laufen. Hunderte Autos. Jeder hat eine eigene Geschichte, die ich nicht kenn’. Sehe jeden Tag die gleichen Häuser gegenüber, in denen Leben geschehen, von denen ich nie etwas wissen werde. Manchmal öffne ich das Fenster. Und irgendwie hab ich dann Teil. Verliere mich in den Gedanken der Sprechenden, die an meinem Fenster vorbeigehen und für zwei Sätze in Hördistanz sind.
Oft sind es nur Krankenwagen oder Berufsverkehr. Nachts Schwertransporter. Oder mundtote Krankenwagen. Die Zeit mag ich auch, irgendwann zwischen den Betrunkenen und dem Berufsverkehr, wenn niemand an dem Fenster vorbeigeht, an dem ich arbeite.



Ich bin so eben todesmutig dem Autokorso entronnen. Sollte es tatsächlich unter euch jemanden geben, der nicht weiß, was in Zeiten einer Fußballweltmeisterschaft (der Herren), mit einem Autokorso gemeint ist, der sei schnell aufgeklärt. Nach einem erfolgreichen Spiel (angenommen es sei ein verdientes 4:0 im ersten Vorrundenspiel) setzt man sich ins Auto, die angetrunkenen Kumpels und Kumpelinnen packt man hinten, oben und seitlich ans Auto, stattet sie mit Deutschlandfahnen, -blumenketten, -mützen, -bierbäuchen aus und lässt sie lautstark vom Sieg singen. Dazu fährt man hupend durch die Innenstadt und verstopft mit allen anderen, die mitmachen – und denen, zufällig hineingeraten – stockenden Verkehr und hat ne Menge Spaß…
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Juni102010 //
Chris
mahlzeit!
Inzwischen bin ich so unverschämt gut, dass ich beim Kochen schon eine güldene Aureole um meinen Kochkörper emittiere. Da könnt ihr auch Hannah fragen. Und da dachten wir uns, es sei einfach mal an der Zeit ein Gericht als Herausforderung anzusehen, viel mehr noch, einen anderen Blogkochenden. Als Opfer suchten wir uns dieses Blog mit Tortellini im Flußkrebs-Bett aus; das wollten wir ganz einfach mal zu toppen wagen. Ob es uns gelungen ist? Seht einfach selbst. Ab hier ists im Prinzip wieder ein normaler mahlzeit!-Artikel. Freude Freude!
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Kaum nen Monat gibts jetzt diesen tollen Photoshopkrempel, mit dem man Contentaware fillen kann. Keine Sorge, das wird kein Photoshopnerdpost. Nein, das wird ein Blognerdpost. Naja, nicht ganz so schlimm. Ihr alle kennt das sicher, irgendwann, nach der Schlafphase, begibt man sich Richtung PC, Laptop, Apple, iPhone, wasauchimmer, man checkt eMails – man könnte ja mal wichtig sein – und auch die Sozialen Netzwerke, Facebook, Studivz, Wer-Kennt-Wen, Twitter, Foren, was immer ihr auch betreibt: Man klickt sich halt mal so rund. Im eMail-Postfach wird für russische Medikamente und vietnamesische Frauen aus deiner Nachbarschaft geworben. Auf wer-kennt-wen bekommst du ne Private Mitteilung, dass auch in deiner Nähe mit Original-Rolex gehandelt wird. 39,95€. Und deine Nachbarin ist immer willig. Und verkauft Viagra. Und hat einen längeren Penis als du. Dank ihrer Penispumpe. Die verkauft sie auch. Schöne neue Marketingwelt.
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